Mary Cosby gesteht Schuldgefühle nach Tod ihres Sohnes
Mary Cosby findet in der Premiere der siebten Staffel von "The Real Housewives of Salt Lake City" offene Worte über den Tod ihres einzigen Kindes. Robert starb vor wenigen Monaten im Alter von nur 23 Jahren. Kurze drei Wochen später stand Mary bereits wieder vor der Kamera und drehte eine neue Staffel. Diese Entscheidung sieht Mary heute ganz anders als damals. Wie sie jetzt in einer neuen Folge erklärt, habe sie deswegen Schuldgefühle entwickelt. "Ich habe das Gefühl, dass er nicht mehr kämpft, dass er nicht mehr leidet und von mir Hilfe will, die ich ihm dann nicht geben konnte. Das ist die Art von Schuld, mit der Eltern umgehen müssen. Man weiß einfach nicht, wie stark man ist, bis man es unbedingt sein muss", meint sie.
Der Verlust ihres Kindes reißt eine große Lücke in Marys Leben, wie sie weiter erzählt: "Ich vermisse ihn. Er war mein bester Freund, er war mein Kind. Er hat mich auf eine Weise geliebt, wie ich es noch nie erlebt habe." Dennoch hatte sie damals versucht, sich selbst nicht in all ihrer Trauer zu verlieren. Der Tod ihres Sohnes sorgte auch für Veränderungen am Set: Ihre Kolleginnen ließen all ihre persönlichen Streitereien hinter sich und schlossen für kurze Zeit einen Waffenstillstand, um für Mary da sein zu können. Weiterleben wolle sie, weil sich Robert das aus ihrer Sicht gewünscht hätte. Sein Geist werde immer bei ihr bleiben, er sei ein "kleines Licht" gewesen.
Robert wurde im Februar dieses Jahres nach einer mutmaßlichen Drogenüberdosis im Haus seiner Eltern aufgefunden. Seine Suchtprobleme und Suizidgedanken waren Mary bewusst gewesen. Sie hatte beides bereits zuvor thematisiert, was sie auch heute noch als wichtig empfindet. Die Pastorin beschreibt den Verlust ihres einzigen Kindes als Umkehrung der natürlichen Reihenfolge, betont aber gleichzeitig, dass Menschen auch solche schweren Erfahrungen überwinden könnten.






















