Paris Hilton ist froh: Erfolg im Kampf gegen Horrorschule

Paris Hilton ist froh: Erfolg im Kampf gegen Horrorschule

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min
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Paris Hilton (45) hat einen wichtigen Sieg in ihrem jahrelangen Kampf gegen die Provo Canyon School in Utah errungen: Die Privatschule, in der die Unternehmerin eigenen Angaben zufolge als Teenager schweren Missbrauch erlebt hat, verliert nun ihre Betriebslizenz. Das Utah Department of Health and Human Services schickte der Schule Anfang Juli ein Schreiben, wonach der Betrieb am Standort Springville bis zum 6. August eingestellt werden muss – aufgrund von "anhaltender, chronischer Nichteinhaltung geltender Vorschriften, Gesetze und Anforderungen". Paris meldete sich daraufhin mit bewegenden Worten: "Mein inneres Kind, dem damals gesagt wurde, dass man ihm ohnehin nie glauben würde, fühlt sich heute endlich gehört und verstanden.", erklärte sie gegenüber dem Rolling Stone.

In ihrem Statement an das Musikmagazin hob Paris hervor, was die Entscheidung für die noch in der Einrichtung verbliebenen Kinder bedeutet: "Mehr als fünfzig Jahre lang traten Kinder vor und schilderten Missbrauch, Vernachlässigung und Trauma. Heute hat der Staat bestätigt, was Überlebende schon immer wussten: Die Provo Canyon School hat die ihr anvertrauten Kinder im Stich gelassen. Ich war eines dieser Kinder." Auf Instagram richtete sich die 45-Jährige außerdem an alle, die sie in ihrem Kampf unterstützt hatten: "An alle Überlebenden, die ihre Geschichte geteilt haben, alle Unterstützer, die an unserer Seite standen, und alle, die uns geglaubt haben – dieser Moment gehört uns allen. Ich bin jedem einzelnen Menschen, der dazu beigetragen hat, das möglich zu machen, unendlich dankbar." Die Schulleitung hat nach Angaben der Behörden 15 Tage Zeit, eine Anhörung zu beantragen. Laut BBC prüfe die Schule "alle verfügbaren rechtlichen und administrativen Optionen, einschließlich einer Berufung."

Paris hatte erst vor rund einem Monat öffentlichkeitswirksam Stellung bezogen, als sie persönlich vor der Schule in Provo erschien und mit einem Schild die sofortige Schließung der Einrichtung forderte – ausgelöst durch Berichte betroffener Eltern, deren Kinder zuletzt ebenfalls Verletzungen erlitten haben sollen. Ihr Einsatz für Betroffene reicht jedoch weit zurück: Bereits 2020 sprach sie in dem Dokumentarfilm "This Is Paris" öffentlich über die Misshandlungen, die sie während ihres dortigen Aufenthalts Mitte der Neunziger erlebt haben soll – darunter Schläge, stundenlange Einzelhaft und die Verabreichung unbekannter Tabletten. 2021 trug sie ihren Kampf sogar vor den US-Kongress und warb dort für einen Rechtekatalog für Jugendliche in solchen Einrichtungen.

Paris Hilton im Februar 2025
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Paris Hilton im März 2025
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Paris Hilton bei den WWD Style Awards 2026 im Regent Santa Monica Beach
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