Sterbeurkunde von James Handy (†81) enthüllt neue Details

Sterbeurkunde von James Handy (†81) enthüllt neue Details

- Theresa Neureuter
Lesezeit: 2 min
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Neue Details im Fall um den verstorbenen Schauspieler James Handy (†81), der mutmaßlich von Michael Gledhill, dem 44-jährigen Sohn seiner Lebensgefährtin Wendy Gledhill erstochen wurde: Die Sterbeurkunde des "Top Gun: Maverick"-Stars, die Us Weekly exklusiv vorliegt, enthüllt nun weitere Informationen zu seinem gewaltsamen Tod am 3. Juni 2026. Als unmittelbare Todesursache sind mehrere traumatische Verletzungen aufgeführt, darunter eine Stichwunde am Rumpf sowie eine Kompression des Halses durch eine andere Person. Laut Urkunde wurde James bereits am 17. Juni eingeäschert. Das Dokument hält zudem fest, dass der Schauspieler keinerlei Vorerkrankungen hatte, die zu seinem Tod beigetragen hätten.

Parallel dazu hat ein Gericht in Los Angeles entschieden, das Strafverfahren gegen Michael vorerst auf Eis zu legen. Richterin Maria Cavalluzzi erklärte ihn am 22. Juni für verhandlungsunfähig: Er sei nicht in der Lage, das gegen ihn laufende Verfahren zu verstehen und seinen Anwälten bei seiner Verteidigung zu helfen. Darüber hinaus ordnete die Richterin an, dass Michael ein Jahr lang zwangsweise medikamentös behandelt werden soll. Sein Verteidigungsteam erklärte gegenüber dem Portal: "Die verfassungsrechtliche Garantie des ordentlichen Verfahrens verlangt, dass Strafverfahren nur dann fortgesetzt werden, wenn ein Angeklagter in der Lage ist, daran teilzunehmen." Und weiter: "Nichts an der gerichtlichen Feststellung zur Verhandlungsfähigkeit mindert die Schwere des Verlustes oder den Schmerz derer, die Mr. Handy kannten und liebten." Der nächste Gerichtstermin ist für den 14. Juli angesetzt.

Wendys Sohn Michael war bereits als Tatverdächtiger bekannt, nachdem er laut Polizei selbst den Notruf abgesetzt hatte. In dem Anruf soll er gesagt haben: "Ich bin der Sohn des Menschen, ich habe den Mann der Sünde getötet." Wendy, die weder beim Anhörungstermin noch bei der Verhaftung ihres Sohnes dabei war, hatte bereits erklärt, dass Michael im Juli 2025 mit Schizophrenie diagnostiziert worden sei und seine Medikamente etwa eine Woche vor der Tat abgesetzt habe. Gegenüber der California Post sagte sie unter Tränen: "Ich versuche nur, einen Tag nach dem anderen zu nehmen, eine Minute nach der anderen. Ich liebte James und meinen Sohn. Ich kann immer noch nicht glauben, dass mein Sohn das getan hat." James war durch Rollen in Filmklassikern wie Jumanji und "Arachnophobia" sowie zahlreichen TV-Serien bekannt geworden.

Ed O’Neill, James Handy und Matthew Laurance im Jahr 1986 für "Popeye Doyle"
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Ed O’Neill, James Handy und Matthew Laurance im Jahr 1986 für "Popeye Doyle"
Bobby Hosea und James Handy in "The O.J. Simpson Story" (1995)
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Bobby Hosea und James Handy in "The O.J. Simpson Story" (1995)
James Handy, Jeff Daniels, Brian McNamara und Julian Sands in einer Szene aus "Arachnophobia" 1990
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James Handy, Jeff Daniels, Brian McNamara und Julian Sands in einer Szene aus "Arachnophobia" 1990
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