Nolan-Geheimtipp stürmt 20 Jahre später die Streaming-Charts
Zwei Jahrzehnte nach seinem Kinostart erlebt Christopher Nolans (55) Mystery-Thriller "Prestige – Die Meister der Magie" gerade ein beeindruckendes Comeback in den Streaming-Charts. Auf HBO Max kletterte der Film zuletzt auf Platz zwei und zieht damit erneut die Aufmerksamkeit auf sich. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei rivalisierende Illusionisten im London des späten 19. Jahrhunderts: Robert Angier, gespielt von Hugh Jackman (57), und Alfred Borden, verkörpert von Christian Bale (52). Was als beruflicher Wettstreit beginnt, eskaliert zu einer erbitterten und gefährlichen Rivalität, bei der beide Männer alles riskieren, um den anderen zu übertrumpfen.
Neben Hugh Jackman und Christian Bale ist das Ensemble des Films prominent besetzt: Scarlett Johansson (41), Michael Caine (93) und Andy Serkis standen ebenfalls vor der Kamera - ebenso wie Musiklegende David Bowie (†69). Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes kommt der Film beim Publikum auf beachtliche 92 Prozent. Die Begeisterung der Zuschauer spiegelt sich auch in den Kommentaren wider. "Christopher Nolan hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Es ist einer dieser seltenen Filme, die unmittelbar nach dem Abspann nach einer zweiten Sichtung verlangen", schwärmt ein Fan auf der Plattform. Auch die Kritiker loben die Wendungsfreude des Films: "Nolan konstruiert eine faszinierende Geschichte, die bei jeder Gelegenheit neue Wendungen nimmt", heißt es dort.
"Prestige – Die Meister der Magie" erschien 2006 und damit lange vor Nolans großen Kassenschlagern wie "Inception" oder dem Oscar-prämierten "Oppenheimer". Trotz hervorragender Kritiken fristen viele von Nolans früheren Werken ein Schattendasein hinter seinen bekannteren Produktionen. Dass der Film nun, zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung, erneut die Charts aufmischt, zeigt, wie zeitlos die Geschichte um Magie, Obsession und Rivalität geblieben ist.









