Paris Jackson durfte Neverland-Attraktionen nie nutzen
Paris Jackson durfte Neverland-Attraktionen nie nutzenGetty ImagesZur Bildergalerie

Paris Jackson durfte Neverland-Attraktionen nie nutzen

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Ein Zoo, ein Riesenrad, ein eigenes Kino – wer als Kind auf der Neverland Ranch in Kalifornien aufwächst, hat vermutlich das Paradies vor der Haustür. Doch Paris Jackson (28) erklärt jetzt im Podcast "Call Her Daddy", dass ihr Alltag alles andere als ein Dauerbesuch im Freizeitpark war. Gegenüber Gastgeberin Alex Cooper (31) erinnerte sie sich an ihre ersten Lebensjahre, die sie mit ihrem Vater Michael Jackson (†50) und ihren Brüdern Prince (29) und Bigi (24) auf dem Anwesen verbrachte. Die Attraktionen durfte sie nämlich nicht nach Belieben nutzen. Zuerst mussten Unterricht, Hausaufgaben, Pflichten und gutes Benehmen stimmen – erst dann winkte am Wochenende vielleicht ein Ausflug zu den Tieren, ein paar Runden im Fahrgeschäft oder ein Film im Kinosaal. Der Tag begann für die Geschwister deshalb auch nicht im Vergnügungspark, sondern am Schreibtisch. "Ich wachte auf und ging zur Schule. Ich wachte auf, und wir gingen in den Raum, der unser Klassenzimmer war, und gingen zur Schule", schilderte sie im Podcast.

Das Prinzip der Belohnung habe ihre gesamte Kindheit bestimmt – und auch nach der Zeit auf Neverland weiter gegolten. "Wenn du brav bist und deine Pflichten und Hausaufgaben erledigst und die Dinge tust, die du tun sollst, dann kannst du am Wochenende ein paar Tiere besuchen, ein paar Fahrgeschäfte fahren und ins Kino gehen", erklärte Paris im Podcast die Regel ihres Vaters. Auch Fernsehen und Filme waren unter der Woche tabu. Ausnahmen gab es nur am Wochenende, wenn alle Aufgaben abgehakt waren – oder wenn ein Film zu Lernzwecken ohne Ton analysiert wurde. Später wechselte die Familie häufig den Aufenthaltsort und wohnte zeitweise sogar in Hotels. Je nach Wohnort stellte der Sänger seinen Kindern dann andere Ziele in Aussicht: mal einen Besuch im Circus Circus in Las Vegas, mal einen Abstecher zu Chuck E. Cheese in Virginia.

Michael machte seinem Nachwuchs zudem deutlich, wem die Attraktionen auf dem Gelände eigentlich zugedacht waren. "Das war für benachteiligte Kinder und todkranke Kinder, die nicht nach Disneyland gehen konnten", zitierte Paris ihren Vater im Podcast. Die rund 2.700 Hektar große Ranch im Santa Barbara County war zu den berühmtesten Zeiten des Musikers dessen Hauptwohnsitz und Rückzugsort. Die Anlage war der Fantasiewelt aus "Peter Pan" nachempfunden und umfasste unter anderem einen Vergnügungspark, einen Privatzoo und ein Kino. Elf Jahre alt war Paris, als ihr Vater 2009 im Alter von 50 Jahren starb – ihre Brüder Prince und Bigi waren damals zwölf beziehungsweise sieben. Rückblickend hält die Schauspielerin fest, dass ein uneingeschränkter Zugang zwar "cool" gewesen wäre. Die festen Grenzen hätten sie ihrer Ansicht nach aber vor einem schlechten Charakter bewahrt.

Paris Jackson bei der Premiere von "Jackass: Best and Last", Juni 2026
Getty Images
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Neverland Ranch von Michael Jackson in Los Olivos während einer Polizeidurchsuchung, 18. November 2003
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Neverland Ranch von Michael Jackson in Los Olivos während einer Polizeidurchsuchung, 18. November 2003
Michael Jackson mit Paris und Prince
Michael Jackson mit Paris und Prince
Wie findet ihr es, dass Paris die Neverland-Attraktionen erst nach erledigten Pflichten nutzen durfte?