Elliot Page hatte große Angst vor "Die Odyssee"-Rolle
Elliot Page (39) hat offen zugegeben, dass ihn die Übernahme der Rolle des Sinon in Christopher Nolans (56) Verfilmung Die Odyssee regelrecht nervös gemacht hat. Der Schauspieler sprach bei "The Daily Show" mit Moderatorin Desi Lydic über seine Erfahrungen am Set. Besonders bemerkenswert: Die Figur des Sinon taucht in Homers Originalepos gar nicht auf, sondern wurde für die Kinoadaption eigens entwickelt. Genau diese Verantwortung, einen völlig neuen Charakter glaubwürdig einzuführen, habe ihn zusätzlich unter Druck gesetzt. "Für mich lag der Fokus also darauf, ihn in diesen wenigen Szenen authentisch darzustellen und Chris hoffentlich zufriedenzustellen", erklärte er.
Im Gespräch mit Desi erinnerte sich Elliot an intensive Vorgespräche mit Christopher, in denen die beiden über die Bedeutung der Figur diskutierten. Sinon fungiert im Film als eine Art Gewissen, das den Protagonisten Odysseus, gespielt von Matt Damon (55), mit den Schrecken des Krieges konfrontiert. Chris habe eine "makellose Vision und Umsetzung", schwärmte Elliot von der Zusammenarbeit. "Ich glaube, ich hatte wahnsinnige Angst und wollte einfach nur sichergehen, dass ich meine Sache ordentlich mache und es im Film auch schaffe. Aber es war eine positive Art von Nervosität", so Elliot. Auch die Drehbedingungen hatten es in sich: Die Produktion fand in sechs verschiedenen Ländern statt, und Christopher bestand darauf, so viele praktische Effekte wie möglich einzusetzen – ganz ohne die Hilfe von Computertricks. Elliot selbst kam nach eigener Aussage aber noch glimpflich davon: "Ich hatte es definitiv leichter als die anderen. Die größten Herausforderungen waren wohl das Wetter und die Temperaturen. Aber ich habe Glück, denn ich bin in Kanada aufgewachsen und habe schon als Kind dort gearbeitet. Ich bin also an ziemlich extreme Temperaturen gewöhnt."
Für Elliot ist die Zusammenarbeit mit Christopher keine Premiere. Der Regisseur und der Schauspieler kennen sich bereits aus der Arbeit an "Inception", der im Jahr 2010 in die Kinos kam. Christopher ist bekannt dafür, bei seinen Produktionen keine halben Sachen zu machen. Der gebürtige Londoner hat mit Werken wie "The Dark Knight", "Interstellar" und "Dunkirk" immer wieder bewiesen, dass er technische Ambitionen mit epischem Erzählen verbinden kann. Dass sich seine aufwendige Herangehensweise auch diesmal ausgezahlt hat, zeigen nicht nur die Einspielergebnisse, sondern auch ein Publikums-Score von 97 Prozent auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes.












