

Christopher Nolan landet mit "Die Odyssee" den nächsten Coup
Pünktlich zu seinem 56. Geburtstag am 30. Juli beschert sich Regisseur Christopher Nolan (56) selbst das beste Geschenk: sein neuestes Werk Die Odyssee eilt von Rekord zu Rekord. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, hat das Fantasy-Epos in nur zwölf Tagen die Marke von 700 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen geknackt. Aktuell steht das globale Einspiel sogar bei 728 Millionen US-Dollar (umgerechnet 639.718.804 Euro) – eine beeindruckende Zahl, gerade weil der Film mit einem R-Rating an den Start ging und damit im Vorfeld durchaus Skepsis ausgelöst hatte, ob er ein breites Publikum ansprechen würde.
In den Jahrescharts 2026 belegt "Die Odyssee" damit Platz vier, direkt hinter "Toy Story 5", dem Michael-Jackson (†50)-Biopic "Michael" und dem Animationsfilm "Der Super Mario Galaxy Film". Innerhalb von Nolans eigenem Filmkatalog reicht es bereits jetzt für Rang sechs. Laut Hochrechnungen von Variety könnte das Epos sogar die Milliarden-Grenze überschreiten und damit alle bisherigen Werke des Regisseurs hinter sich lassen – allen voran "The Dark Knight Rises", der bislang mit 1,09 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 957.820.738 Euro) an der Spitze steht. Besonders interessant dabei: China hat den Film noch gar nicht in die Kinos gebracht. Dort bereiten sich bereits rund 800 IMAX-Leinwände auf den Start vor.
Christopher Nolan gehört seit Jahren zu den wenigen Regisseuren, deren Name allein schon als Publikumsmagnet funktioniert. Spätestens nach Erfolgen wie "Oppenheimer", "Interstellar" und "Inception" gilt der Filmemacher für viele Kinogänger als Garant für große Leinwandmomente. Dass "Die Odyssee" nun ausgerechnet rund um seinen Geburtstag weiter durchstartet, passt in dieses Bild. Auch seine enge Verbindung zu IMAX spielt dabei eine wichtige Rolle, denn gerade auf den großen Leinwänden entfalten seine Filme regelmäßig ihre besondere Wirkung. Privat hält sich Christopher, der sich durchaus auch der Kritik an seinem neuen Film stellen musste, meist eher bedeckt und tritt selten mit großen persönlichen Einblicken in den Vordergrund. Umso stärker steht bei ihm seit Jahren das Werk selbst im Fokus.










