Riesiger Hype: So geht Fußballstar Deniz Undav damit um
Mit drei Toren und zwei Vorlagen in nur zwei Spielen hat Deniz Undav die Fußball-WM 2026 aufgemischt und sich in kürzester Zeit in den Mittelpunkt des internationalen Interesses gespielt. Der 29-Jährige wurde beim zweiten Gruppenspiel Deutschlands gegen die Elfenbeinküste zum Retter der Nationalmannschaft und ist aktuell der Topscorer des DFB-Teams. In der Torjägerliste des Turniers kämpft der Stürmer mit Weltklassespielern wie Erling Haaland (25) und Lionel Messi (39) um die Spitzenplätze. Gegenüber der Sportschau sprach er nun offen darüber, wie er mit dem plötzlichen Ruhm umgeht.
"Ja, Handy explodiert", sagte Undav auf die Frage, wie die vergangenen Tage für ihn gewesen seien. Es sei "sehr, sehr viel" gewesen – vor allem, weil plötzlich auch englische und amerikanische Social-Media-Accounts auf ihn aufmerksam geworden seien. "Vor allem, wenn ich dann auch auf Instagram diese ganzen englischen und amerikanischen Social-Media-Leute sehe, die auf Englisch auf einmal sagen, wo ich herkomme und was ich hier geleistet habe", erklärte er. Das sei natürlich ein schönes Gefühl, ändere aber nichts an ihm: "Ich mache weiter mein Ding." Beim dritten Gruppenspiel gegen Ecuador, das am 25. Juni im New-York-New-Jersey-Stadion stattfand, begann Deniz zunächst auf der Bank. Laut dem Deutschen Fußball-Bund zeigte er sich auch damit gelassen: "Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt, das steht an erster Stelle. Alles andere muss man hinten anstellen."
Deniz Undav spielte vor seiner Zeit in der Bundesliga unter anderem in Belgien für den Verein Union Saint-Gilloise, bevor er sich beim VfB Stuttgart endgültig in der deutschen Fußball-Spitze etablierte. Seinen Durchbruch in der Nationalmannschaft feierte er vergleichsweise spät – und umso eindrucksvoller. Bei der WM 2026 zeigt er nun auch auf der ganz großen Bühne, warum er zu den gefährlichsten Stürmern des Turniers zählt. Dass mittlerweile weltweit Social-Media-Accounts seine Geschichte erzählen, nimmt der Goalgetter zwar wahr. Den Hype stellt er jedoch hinter die Mission mit der DFB-Auswahl: Für ihn zählen vor allem der Teamgeist sowie der Rückhalt seiner Familie und Freunde.








