Deniz Undav wäre wegen Shrimps zweimal fast gestorben
Deniz Undav hat ein Geheimnis gelüftet, das für ihn im Alltag lebensbedrohlich werden kann: Der Fußballprofi leidet an einer schweren Allergie gegen Meeresfrüchte. Im YouTube-Format "hstrystories" sprach der DFB-Star nun erstmals öffentlich darüber, dass er nach dem Verzehr von Shrimps bereits zweimal heftige Reaktionen erlitt und dabei nur knapp mit dem Leben davonkam. Wie dramatisch solche Momente ablaufen, schilderte der Angreifer mit deutlichen Worten: "Da schwillt alles an und die Luft geht weg. Davon hatte ich davor auch noch nie gehört." Seitdem meidet er Shrimps und andere Meeresfrüchte konsequent. Selbst beim Sushi schaut der Stürmer inzwischen ganz genau hin, welche Zutaten auf dem Teller landen – ein unbedachter Bissen könnte für ihn ernste Folgen haben.
Ganz verzichten muss Deniz auf Sushi allerdings nicht. Auf die Frage, ob er die japanische Spezialität gerne esse, stellte er klar: "Ja, aber nur mit Lachs oder vegetarisch. Weil ich keine Shrimps essen darf. Ich habe zweimal eine Allergie bekommen, wäre da zweimal fast gestorben." Bei vielen seiner Lieblingsspeisen bereitet ihm diese Einschränkung jedoch keine Probleme. Deniz isst unter anderem gerne Goşt û Birinc, ein Gericht aus geschmortem Fleisch und Reis, sowie gefüllte Weinblätter, Lahmacun und Döner. Während Meeresfrüchte für ihn tabu sind, darf es geschmacklich offenbar durchaus extrem werden: Der Fußballer berichtete, auf einem Döner sogar schon einmal eine Schärfe von drei Millionen Scoville probiert zu haben.
Neben extremen Geschmackserlebnissen genießt Deniz aber auch die ruhigen Momente – am liebsten gemeinsam mit seiner Frau. Wenn bei internationalen Spielen erst am Nachmittag trainiert wird, nutzt das Paar den Vormittag für einen entspannten Ausflug. "Dann gehe ich zwischen zehn und zwölf Uhr mit meiner Frau in die Stuttgarter Innenstadt, da ist wenig los und man hat seine Ruhe. Wir essen dann zusammen, zum Beispiel Avocado-Brot mit Lachs", erzählte er. In der schwäbischen Landeshauptstadt fühlt sich der Nationalspieler sichtlich wohl. Er kann sich sogar vorstellen, langfristig dort seinen Lebensmittelpunkt zu haben. Auch sportlich ist die Zukunft geklärt: Im Sommer verlängerte er seinen Vertrag beim VfB Stuttgart bis 2029.









