Marvel plante Iron Mans Tod schon lange vor "Endgame"-Film
Acht Jahre nach dem Kinostart von "Avengers: Endgame" haben die Russo-Brüder ein gut gehütetes Marvel-Geheimnis gelüftet: Tony Stark hätte bereits am Ende von "Avengers: Infinity War" sterben können – also ein ganzes Jahr früher als im endgültigen Film. In einem Gespräch mit dem Filmportal CBR bestätigte Regisseur Joe Russo (54), dass die Idee, Iron Man schon in "Infinity War" den Heldentod sterben zu lassen, tatsächlich ernsthaft diskutiert wurde. Das Gespräch entstand im Rahmen eines größeren Rückblicks auf die MCU-Werke von Joe und seinem Bruder Anthony Russo und auch Robert Downey Junior (61) war bei Teilen des Interviews dabei.
Laut Joe war die Überlegung, Iron Man früher sterben zu lassen, durchaus verlockend: "Es gab einen Moment, in dem wir dachten: 'Damit rechnen sie nicht. Das könnte der beste Zeitpunkt sein, um es zu tun'", erklärte er gegenüber CBR. Das Problem sei jedoch gewesen, dass man dann hätte lösen müssen, wie die Figur dennoch im nächsten Film hätte auftauchen können. Seine Schlussfolgerung: "Scheiß drauf, machen wir es einfach im nächsten Film." Im fertigen "Infinity War" überlebt Tony Stark zwar schwer verletzt einen Angriff von Thanos auf dem Planeten Titan – sein tatsächliches Opfer folgte dann in "Avengers: Endgame", wo er die Infinity-Steine einsetzt, um Thanos endgültig zu besiegen, und dabei sein Leben lässt. Für viele Fans gilt dieser Moment bis heute als würdiger Abschluss der Geschichte des Helden.
Trotz Iron Mans Abschied ist Robert Downey Jr. dem Marvel-Universum erhalten geblieben. Er wird in den kommenden Filmen "Avengers: Doomsday" und "Avengers: Secret Wars" zu sehen sein – allerdings nicht mehr als Iron Man, sondern in der Rolle des Schurken Victor von Doom, bekannt als Doctor Doom. Die Russo-Brüder kehren für "Avengers: Doomsday" ebenfalls hinter die Kamera zurück. Der Film soll am 16. Dezember 2026 in deutschen Kinos anlaufen, "Avengers: Secret Wars" folgt am 15. Dezember 2027.











