Hundeattacke: Chris Brown zu Millionen-Zahlung verurteilt
Chris Brown (37) muss im Fall einer folgenschweren Hundeattacke tief in die Tasche greifen: Eine Jury in Los Angeles hat den Sänger am Dienstag zu einer Zahlung von rund 13 Millionen Dollar (etwa 11,5 Millionen Euro) verurteilt. Im Mittelpunkt steht ein Vorfall aus dem Jahr 2020 auf seinem Anwesen in Tarzana in Kalifornien, bei dem seine damalige Haushälterin Maria Avila im Hinterhof verletzt worden sein soll. Laut TMZ machte das Gericht Chris und seine Firma Black Pyramid LLC für die Folgen verantwortlich. Maria hatte geklagt, weil sie nach eigenen Angaben beim Müllraustragen von einem großen Hund auf dem Grundstück attackiert wurde.
Nach Informationen aus dem Verfahren sprach die Jury Maria knapp 12,9 Millionen Dollar (etwa 11,4 Millionen Euro) wegen Fahrlässigkeit zu. Hinzu kommen 885.000 Dollar (rund 780.000 Euro) für ihre Schwester Patricia Avila wegen seelischer Belastung sowie 50.000 Dollar (etwa 44.000 Euro) für Marias Ehemann Oscar Olivo. Vor Gericht berichtete Maria, sie sei nach dem Angriff stark blutend zurückgeblieben. Chris hatte sich laut TMZ dagegen verteidigt und ihr vorgeworfen, den Hund provoziert zu haben. Wie unter anderem Rolling Stone über den Prozess schrieb, soll Maria bleibende Narben im Gesicht und am Arm davongetragen haben. Außerdem habe sie ausgesagt, seitdem nicht mehr als Haushälterin arbeiten zu können.
Maria hatte ursprünglich 90 Millionen Dollar (rund 79 Millionen Euro) gefordert – eine Summe, die auch schon vor dem Urteil für Aufsehen gesorgt hatte. Chris hatte vor Prozessbeginn eine gewisse Mitschuld eingeräumt, aber gleichzeitig darauf bestanden, der Hund sei zu Sicherheitszwecken gehalten worden und kein Haustier. Unterdessen häufen sich die rechtlichen Probleme für den 37-Jährigen: In London soll er im Oktober wegen eines mutmaßlichen Angriffs mit einer Flasche in einem Nachtclub vor Gericht stehen. Seine aktuelle Stadion-Tour, die er gemeinsam mit Usher (47) bestreitet, kann er vorerst trotzdem fortsetzen.








