Hunde-Angriff: Chris Browns Haushälterin dachte, sie stirbt
Chris Brown (37) steht erneut im Mittelpunkt eines brisanten Gerichtsverfahrens: In Los Angeles sagt aktuell seine frühere Haushälterin Maria Avila gegen den Sänger aus. Die Frau wirft Chris vor, in seiner Villa in der Metropole nicht ausreichend vor einem gefährlichen Hund gewarnt zu haben, mit dem sie allein gewesen sein soll. Wie unter anderem TMZ berichtet, schilderte Maria nun vor der Jury, wie das Tier sie beim Hinausbringen des Mülls plötzlich attackiert haben soll. Der angebliche Angriff, bei dem sie schwer verletzt wurde, ist Grundlage ihrer Klage – Maria fordert insgesamt 90 Millionen Dollar Schmerzensgeld.
In ihrer bewegenden Aussage vor Gericht beschrieb Maria laut TMZ den Moment des Angriffs im Detail. Sie habe weder Bellen noch Schritte gehört, bevor der Hund sie ansprang. Dann sei alles ganz schnell gegangen. "Zuerst hat er dieses Stück meines Gesichts attackiert und dann hat er meinen Arm gepackt und mich mitgeschleift", zitierte das Medium die Klägerin. Der Hund habe sie ein Stück weit über den Boden gezogen, wie weit, könne sie nicht mehr sagen. Schließlich habe das Tier von ihr abgelassen, Maria habe blutüberströmt in der Einfahrt gelegen und "sehr starke Schmerzen" verspürt. "Ich dachte, ich werde sterben", schilderte sie weiter vor der Jury. Laut ihrer Aussage sei Chris nach der Attacke zwar kurz aufgetaucht, habe sie aber nicht getröstet und die Villa wieder verlassen, nachdem der Notruf alarmiert worden sei. Der Musiker habe zuvor bereits ausgesagt, er habe 911 nicht selbst angerufen, weil er befürchtet habe, der Notruf könne an die Öffentlichkeit durchsickern – das habe stattdessen sein Team übernommen. Die Haushälterin berichtet, sie habe nach dem Vorfall Operationen an Gesicht, Arm und Beinen benötigt und habe ihr Spiegelbild zunächst nicht ertragen. "Mein Gesicht war entstellt, ich wollte keine Spiegel sehen", erklärte sie vor Gericht.
Die angebliche Attacke soll bereits 2020 auf dem Anwesen des R&B-Stars stattgefunden haben, seitdem beschäftigt der Fall beide Seiten. Maria, die nur wenige Male im Haus des Sängers gearbeitet hatte, wirft ihm vor, sie nicht über die Anwesenheit und Gefährlichkeit der Hunde informiert zu haben. Chris bestreitet die Vorwürfe und weist jede Verantwortung von sich. Laut TMZ behauptet der Musiker, Maria habe das Tier provoziert und damit den Angriff selbst ausgelöst.








