

Hirnblutung: DSDS-Juror Thomas Stein kämpfte um sein Leben
Im Februar dieses Jahres erlitt Thomas Stein (77) im Alter von 76 Jahren völlig unerwartet eine lebensgefährliche Gehirnblutung. Nun spricht der frühere DSDS-Juror erstmals öffentlich über den medizinischen Notfall und seinen harten Weg zurück ins Leben. Gegenüber Bild schildert er, wie dramatisch alles begann: "Ich war morgens mit meinem Hund draußen und mir wurde plötzlich schwindelig. Zurück im Haus hatte ich Probleme mit dem Sprechen und konnte mich nicht mehr richtig bewegen. Zudem hatte ich rasende Kopfschmerzen." Seine Ehefrau Cornelia merkte augenblicklich, dass etwas nicht in Ordnung war, und fuhr ihn ohne Zögern in eine Klinik. An diese Phase kann sich der Musikmanager heute nur noch bruchstückhaft erinnern – das schnelle Handeln seiner Frau könnte ihm das Leben gerettet haben.
In der Klinik stellten die Ärzte eine große Blutansammlung zwischen beiden Gehirnhälften fest. Es folgte umgehend eine mehrstündige Notoperation, bei der sein Schädel von links nach rechts geöffnet wurde, um das Blut abzuleiten. Danach lag Thomas sechs Tage im künstlichen Koma auf der Intensivstation. Panik habe er vor dem Eingriff nicht verspürt: "Angst zu sterben hatte ich nicht. Meine Frau hatte mehr Angst um mich als ich. Die Ärzte machten mir Mut, ich vertraute ihnen", erklärte er im Gespräch mit dem Magazin.
Nach dem Krankenhausaufenthalt ging es in die Reha – zunächst saß er im Rollstuhl und musste das Laufen und das Sprechen komplett neu erlernen. Trotzdem trainierte er täglich und setzte sich abends noch zusätzlich auf das Ergometer. Zwölf Kilogramm verlor er in dieser Zeit. Einen besonders belastenden Moment erlebte er, als er es nach dem Toilettengang nicht zurück ins Bett schaffte und vier Stunden hilflos auf dem Boden seines Krankenzimmers lag. Genau dieses Erlebnis habe seinen Willen, wieder vollständig gesund zu werden, noch verstärkt. Bereits drei Monate nach der Hirnblutung war er körperlich weitgehend wiederhergestellt und konnte wieder Auto fahren. Für die verbliebenen Beschwerden geht er zweimal pro Woche zur Physiotherapie.
Dass es so schnell wieder aufwärtsging, führt Thomas auch auf seine gute Kondition zurück. Zehn Kilometer laufe er jeden Tag mit seinem Hund – diese Fitness habe ihm bei seinem Comeback geholfen. Über seine Einstellung sagt der Musikmanager: "Das Wichtigste ist für mich, sich niemals aufzugeben. Und so war es auch hier. Viele Menschen verzweifeln, wenn ihnen so etwas passiert, und sie lassen sich fallen. Für mich kam das nicht infrage. Es war mein festes Ziel, wieder ganz gesund zu werden." Es ist nicht die erste gesundheitliche Krise, die er meistern musste: Neun Jahre zuvor lag er sogar drei Wochen im künstlichen Koma, nachdem er mit einem Aneurysma, einer schweren Lungenentzündung und einer Sepsis zu kämpfen hatte.








