Emma Heming ringt mit Schuldgefühlen nach 50. Geburtstag
Ein runder Geburtstag ist eigentlich ein Grund zum Feiern – doch für Emma Heming Willis war die Sache alles andere als einfach. Im Juni zelebrierte das Model seinen 50. Geburtstag im Kreis von Familie und Freunden, obwohl Emma (50) angesichts der frontotemporalen Demenz ihres Ehemanns Bruce Willis (71) lange überhaupt nicht danach zumute gewesen war. Im Podcast "Making Space" erzählte sie Hoda Kotb, wie sehr sie mit dieser Entscheidung gerungen habe. Erst eine Freundin habe sie darin bestärkt, diesen persönlichen Meilenstein nicht einfach verstreichen zu lassen.
Zurück blieb dennoch ein Gefühl, das Emma nur schwer abschütteln kann: "Ich kämpfe immer damit. Ich glaube, Schuld ist etwas, das ich immer mit mir herumtrage, aber ich habe gelernt, dass sie wirklich nicht hilfreich ist", schilderte sie. In solchen Momenten stelle sie sich stets eine bestimmte Frage: "Was würde mein Mann für mich wollen?" Die Antwort darauf fällt für sie eindeutig aus. Bruce hätte sich für sie einen ausgelassenen Abend gewünscht, ist die Ehefrau überzeugt: "Er würde wollen, dass ich mein Leben mit meinen Freunden und meiner Familie feiere." Auch eine "große, lustige Party" wäre ganz in seinem Sinne gewesen.
Bruce hatte sich 2022 nach seiner Aphasie-Diagnose aus der Öffentlichkeit und von der Schauspielerei zurückgezogen. Ein Jahr später machte seine Familie öffentlich, dass hinter den Symptomen eine frontotemporale Demenz steckt, kurz FTD. Die seltene und fortschreitende Erkrankung wirkt sich unter anderem auf Persönlichkeit, Verhalten oder Sprache aus. Bei dem "Stirb langsam"-Star sei vor allem die Kommunikation betroffen – anders als bei Alzheimer stehe nicht in erster Linie das Gedächtnis im Vordergrund, erklärte Emma bereits mehrfach. Sie übernimmt in der Betreuung ihres Mannes eine zentrale Rolle.









