Prinzessin Amalia zeigt erstmals ihre Unfall-Narbe am Arm
Ein Auftritt, der für Gesprächsstoff sorgt: Prinzessin Catharina-Amalia (22) war am Dienstagabend bei der feierlichen Eröffnung der FEI-Weltmeisterschaften in der CHIO-Arena in Aachen zu Gast. Unter lautem Jubel fuhr die niederländische Kronprinzessin in der historischen Crème Calèche der Königlichen Stallungen in die Arena ein und winkte den Zuschauern bestens gelaunt zu. Für Aufsehen sorgte dabei vor allem ihr Kleid: Das ärmellose, grün-weiß gestreifte Modell gab den Blick auf ihren linken Oberarm frei – und damit erstmals deutlich sichtbar auf die lange Narbe, die von ihrem schweren Reitunfall im Juni 2025 stammt. Besonders klar zu erkennen war die Verletzungsspur schon bei Amalias Ankunft auf dem roten Teppich. Auf der Tribüne nahm sie anschließend neben Königin Mary von Dänemark (54) Platz. Ebenfalls unter den Gästen des royal besetzten Abends: Prinzessin Benedikte (82), Zara Tindall (45) und Infanta Elena von Spanien.
Der Unfall, der die Narbe hinterließ, liegt gut ein Jahr zurück. Am 10. Juni 2025 stürzte Amalia von einem Pferd und zog sich dabei einen schweren Bruch des linken Oberarms zu. Sie wurde ins UMC Utrecht gebracht und noch am selben Abend operiert. Ihr Vater König Willem-Alexander (59) schilderte nach einem Besuch im Krankenhaus: "Die Schmerzen waren immens, und sie hat es sehr gelassen hingenommen und gesagt: 'Ja, das war sehr ungeschickt von mir.' Sie ist sehr tapfer und wir sind sehr stolz auf sie, wie sie die Operation gestern überstanden hat." Wenige Tage später zeigte sich die Kronprinzessin mit komplett verbundenem Arm und dunkelblauer Schlinge erstmals wieder in der Öffentlichkeit. "Es tut noch weh, aber ich bin froh, dass ich wieder auf den Beinen bin", erklärte sie damals. Beim Sommerfototermin der Königsfamilie erinnerte sie sich an den dramatischen Moment: "Mein Arm lag in einer ganz schlimmen Ecke und ich dachte: Oh, der geht nicht mehr. Dann wurde ich ins Krankenhaus gebracht."
Pferde spielen im Leben der Kronprinzessin eine besondere Rolle. Amalia reitet leidenschaftlich gern, nach dem Sturz musste sie auf ihr Hobby jedoch vorerst verzichten. Umso mehr genoss sie offenbar ihren Tag in Aachen: Bereits am Vormittag hatte die Niederländerin das Turniergelände besucht, dort Pferde gestreichelt und sich die Friesenpferde sowie die Kutschen der niederländischen Königlichen Stallungen aus der Nähe angeschaut. In der Mittagspause traf sie zudem das niederländische Dressurteam – dessen Reiter wollte sie bei den Weltmeisterschaften persönlich unterstützen.









