Lorenz Büffel plant Kinderalbum ohne Alkohol und Frivoles
Lorenz Büffel (47) arbeitet an einem Kinderalbum und krempelt dafür seine bekanntesten Partyhits komplett um. Am Rande des "Alle lieben Malle"-Festivals in Hamburg plauderte der Partyschlagersänger im Interview mit Schlager.de über sein neues Vorhaben. Vor allem Anspielungen auf Alkohol und frivole Begriffe will der Musiker aus den Songs streichen, damit Kinder sie bedenkenlos mitsingen können. Die Melodien bleiben, der Inhalt wird jugendfrei – so lautet offenbar das Motto. Ein Beispiel lieferte der Musiker gleich mit: Aus Doppelkorn wird in der Kinderversion kurzerhand Apfelsaft. Wann genau das Kinderalbum in den Regalen und bei den Streamingdiensten landet, verriet der Sänger allerdings noch nicht.
Auf die Idee für das ungewöhnliche Projekt kam Lorenz bei seinen Auftritten im Karneval. Dort stehen regelmäßig Kinder in den ersten Reihen direkt vor der Bühne – und singen fleißig mit. Genau dieses junge Publikum brachte ihn zum Nachdenken. "Da will ich meine Songs ein bisschen entschärfen, den Alkohol und ein paar frivole Wörter rausnehmen, weil das passt für die Kids nicht", erklärte er. Ganz von vorne anfangen muss Lorenz für die Produktion dabei nicht. Seine schon veröffentlichten Hits bilden die musikalische Grundlage, lediglich die jeweiligen Texte werden an entscheidenden Stellen überarbeitet. Wer nun allerdings befürchtet, dass es künftig auch auf Mallorca nur noch Apfelsaft besungen wird, kann aufatmen: Seine regulären Partysongs will der Musiker weiterhin in ihrer bisherigen Form singen.
Vor zwei Monaten feierte Lorenz einen großen Meilenstein in seiner Karriere. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wurde sein Ballermann-Hit "Der Zug hat keine Bremse" plötzlich zur inoffiziellen Hymne der deutschen Nationalmannschaft. Außerdem hat der Musiker kürzlich sein erstes Album veröffentlicht – und das soll nach eigener Aussage zugleich sein letztes reguläres Album bleiben. Die Arbeit daran habe ihm deutlich gezeigt, wie anspruchsvoll ein solches Projekt ist. "Das war schon alles richtig heftig", blickte er im Gespräch mit Schlager.de auf die Produktion zurück. Vor Kollegen, die Jahr für Jahr ein komplett neues Album samt Konzept auf den Markt bringen, hat der Sänger deshalb großen Respekt.










