Sara Bareilles rührt mit Video für ihren verstorbenen Freund
Mit ihrem neuen Song "Just a Kid" setzt Sara Bareilles (46) ihrem verstorbenen besten Freund Chad Joseph ein musikalisches, rührendes Denkmal, welches auf YouTube verfügbar ist. Das Musikvideo besteht aus privatem Archivmaterial und gewährt intime Einblicke in eine rund 20 Jahre währende Freundschaft, die schon während der gemeinsamen Collegezeit ihren Anfang nahm. Fast sechs Jahre nach Chads Tod verbindet die Musikerin in dem Clip unbeschwerte Erinnerungen mit einer Trauer, die bis heute nicht verschwunden ist. Der Song stammt von ihrem neuen Album "Good Grief", auf dem sie mehrere schmerzhafte Verluste und Erfahrungen der vergangenen Jahre verarbeitet. Chad war dabei weit mehr als ein Weggefährte: Er zählte zu ihren engsten Vertrauten und gab sogar seinen Job auf, um zu Beginn ihrer Musikkarriere ihr Manager zu werden.
Wie prägend diese einzigartige Freundschaft für sie war, machte die Sängerin schon gegenüber People deutlich. "Ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn er nicht da gewesen wäre. Er hat mich gewissermaßen gerettet", schilderte sie Chads Unterstützung. Die Stimmung des Liedes beschrieb sie zudem so: "Es ist mit Absicht ein wenig nostalgisch. Für mich fühlt es sich nach College an. Es geht um meinen besten Freund. Es ist ein fröhlicher, trauriger Song." Über den Umgang mit Verlust sprach sie ebenfalls sehr offen. Sie erläuterte ihre Sicht der Dinge: "Wenn wir Menschen verlieren, die wir lieben, trauere ich, glaube ich, um die Teile, die sich nicht mehr so gegenwärtig anfühlen. Es gibt einen Teil, der verblasst. Das passiert, ob man es will oder nicht."
Nicht nur musikalisch setzt sich Sara mit ihren persönlichen Krisen intensiv auseinander. Auch ihre Dokumentation "Good Grief", die am 2. September 2026 in die Kinos kommen wird, dreht sich um Trauer und schwierige Kapitel in ihrem bewegten Leben. Große Premiere feierte der Film schon am 4. Juni 2026 beim Tribeca Film Festival. Neben den Verlusten thematisiert die Künstlerin darin auch ihren bisher unerfüllten Kinderwunsch. In der Doku macht sie in diesem Kontext öffentlich, dass sie und ihr Ehemann Joe Tippett seit zwei Jahren versuchen, ein Kind zu bekommen. Damit gibt sie einen weiteren sehr privaten Teil ihres Lebens preis, den sie in "Good Grief" verarbeitet.







