Druck auf König Charles wegen Ermittlung gegen Andrew wächst

Druck auf König Charles wegen Ermittlung gegen Andrew wächst

- Promiflash Redaktion
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Im Fall um Andrew Mountbatten-Windsor (66) rückt nun auch das Verhalten seines früheren Umfelds stärker in den Fokus. Tony Figueroa, der frühere Freund von Virginia Giuffre (†41), fordert ehemalige Mitarbeiter Andrews dazu auf, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten. Zugleich äußert er Zweifel daran, dass tatsächlich alle Beteiligten bereit sein werden, umfassend auszusagen. Andrew war im Februar von der Thames Valley Police wegen des Verdachts auf Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt festgenommen worden. Die Ermittlungen laufen weiterhin. Britische Ermittler sollen sich inzwischen darauf vorbereiten, in die USA zu reisen und dort mit Angehörigen der verstorbenen Virginia Giuffre zu sprechen. Sie hatte Andrew sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Der ehemalige Duke of York hat sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets entschieden bestritten.

König Charles (77) hatte nach der Festnahme seines Bruders erklärt, dass "das Gesetz seinen Lauf nehmen muss", und den Behörden zugleich seine "volle und uneingeschränkte Unterstützung" zugesichert. Genau daran knüpft Figueroa nun an. Er bezweifelt, dass ehemalige Mitarbeiter Andrews aus dessen Zeit als britischer Handelsbeauftragter tatsächlich mit den Ermittlern kooperieren werden. "Warum sollten sie nicht alles tun, um ihn zu schützen?", fragt er gegenüber dem Express. Aus seiner Sicht könnte auch die Sorge vor weiterer negativer Aufmerksamkeit für die Königsfamilie eine Rolle spielen. Figueroa war als Teenager mit Virginia Giuffre zusammen und geriet dadurch selbst in das Umfeld des später aufgedeckten Epstein-Skandals. Nach eigenen Angaben belasten ihn die Ereignisse bis heute. Seit seine Aussagen öffentlich bekannt wurden, habe er immer wieder Angst um seine Sicherheit. Auch seine Familie mache sich Sorgen darüber, welche Folgen sein öffentliches Sprechen über den Fall haben könnte.

Für zusätzliche Brisanz sorgt die Forderung nach mehr Transparenz. Dave Aronberg, früherer Staatsanwalt von Palm Beach County, erklärte, dass großer Reichtum und gesellschaftlicher Einfluss mächtigen Personen in der Vergangenheit häufig Vorteile verschafft hätten, wie er gegenüber dem Express betonte. Gerade deshalb sei es nun wichtig, nachvollziehbar mit den Ermittlungen umzugehen. "Die Menschen wollen Transparenz", betonte er. Der Palast hatte bereits im Oktober 2025 nach dem Entzug von Andrews Titeln erklärt, die Gedanken und das Mitgefühl des Königspaares gälten den Opfern und Überlebenden jeglicher Form von Missbrauch. Andrew selbst befindet sich weiterhin auf freiem Fuß, während gegen ihn ermittelt wird.

Prinz Charles und Prinz Andrew in Ascot, 2006
Getty Images
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Prinz Andrew, Virginia Roberts Giuffre und Ghislaine Maxwell, "Jeffrey Epstein: Stinkreich"
© "Jeffrey Epstein: Stinkreich" / 2020 Netflix
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Prinz Andrew und König Charles III. im Juni 2015
Getty Images
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Macht König Charles in der Andrew-Affäre bisher die richtige Figur?