Lizzo gewinnt: Klage wegen sexueller Belästigung abgewiesen
Lizzo (38) kann aufatmen: Die Sängerin hat im langwierigen Rechtsstreit mit ihrer ehemaligen Tourneemitarbeiterin Asha Daniels auf ganzer Linie gewonnen. Wie TMZ berichtet, wies eine Bundesrichterin in Kalifornien am Dienstag auch die letzten verbliebenen Ansprüche gegen die Tourfirma Big Grrrl Big Touring und weitere Beklagte ab. Die Klägerin hatte 2023 bei Lizzos "The Special Tour" mitgearbeitet und später von sexueller und rassistischer Belästigung berichtet. Zudem soll sie gewichtsdiskriminierenden Äußerungen ausgesetzt gewesen sein. Die Forderungen, die sich direkt gegen Lizzo als Privatperson richteten, waren bereits im Dezember 2024 abgewiesen worden. Mit der aktuellen Entscheidung ist nach Angaben ihrer Rechtsvertretung nun auch der übrige Teil des Verfahrens zugunsten der Tourfirma und der weiteren Beklagten beendet. Damit setzte sich die Musikerin nach einem seit 2023 andauernden Rechtsstreit auch in den letzten noch offenen Punkten vor Gericht durch.
Lizzos Anwältin Melissa Glass wertet das Urteil als klaren Triumph. Gegenüber TMZ erklärte sie: "Die heutige Entscheidung des Gerichts, dem Antrag auf Erlass eines zusammenfassenden Urteils stattzugeben, ist ein vollständiger Sieg für Lizzo, ihre Tourfirma und die weiteren Beklagten, die in Asha Daniels' lächerlicher Klage genannt wurden." Sie ergänzte: "Es gab niemals eine Grundlage dafür, dass Frau Daniels Lizzo, ihre Tourfirma, ihren Tourmanager oder ihre Garderobenmanagerin verklagt." Gleichzeitig kündigte sie an, "nach diesem großen Sieg" alle Möglichkeiten zu prüfen, "die Rechte unserer Mandanten durchzusetzen".
Die "About Damn Time"-Interpretin hatte diese und ähnliche Anschuldigungen, die einen weiteren Prozess betrafen, von Anfang an dementiert und sich öffentlich zur Wehr gesetzt. "Mein Charakter wurde kritisiert. Normalerweise entscheide ich mich dafür, auf falsche Anschuldigungen nicht zu reagieren, aber diese sind genauso unglaubwürdig, wie sie klingen, und zu ungeheuerlich, um sie nicht anzusprechen", hieß es damals in einem Statement, das TMZ veröffentlichte. Der Rechtsstreit hatte Lizzo seit 2023 begleitet. Obwohl die gegen sie als Einzelperson gerichteten Forderungen bereits Ende 2024 juristisch keinen Bestand mehr hatten, war der gesamte Fall damit noch nicht abgeschlossen. Die Klage gegen Big Grrrl Big Touring und die weiteren Beklagten blieb weiterhin anhängig. Erst mit dem Urteilsspruch der Bundesrichterin ist die Angelegenheit nun komplett vom Tisch.










