Tiger Woods hat Angst vor Haftstrafe nach Trunkenheitsfahrt

Tiger Woods hat Angst vor Haftstrafe nach Trunkenheitsfahrt

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min

Tiger Woods (50) steckt tief im juristischen Schlamassel: Nach seinem Autounfall vom 27. März, bei dem der Golfstar mit seinem Land Rover in Florida verunglückte und in der Folge wegen Trunkenheit am Steuer, Sachbeschädigung sowie der Weigerung, einen Atemtest durchzuführen, angeklagt wurde, wächst der Druck auf den 50-Jährigen von Tag zu Tag. Laut Insidern, über die TC Palm berichtet, hängt nun sogar die Möglichkeit einer Haftstrafe wie eine dunkle Wolke über dem Golfstar. Zwar gelte diese Option als unwahrscheinlich, doch die bloße Vorstellung verursache ihm nach Angaben einer Quelle massive Angst. "Es ist noch die entfernte Möglichkeit einer Haftstrafe, die wie eine dunkle Wolke rund um die Uhr über ihm hängt", heißt es aus dem Umfeld des Sportlers.

Zum juristischen Druck kommt ein weiterer heikler Aspekt hinzu: die Beschlagnahmung seiner Medikamentenunterlagen. Nach dem Unfall hatten Ermittler in seinen Hosentaschen zwei Hydrocodon-Tabletten sowie ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel gefunden. Zwar hatte Tigers Anwaltsteam zunächst gegen eine Vorladung seiner Rezeptunterlagen protestiert, am Ende einigten sich beide Seiten jedoch auf eine Schutzanordnung, die den Zugang zu den Dokumenten aus Datenschutzgründen einschränkt. Für den Golfchampion ist das dennoch ein schwerer Schlag. "Er muss über all das auf dem Laufenden gehalten werden, aber jeden Tag scheinen neue schlechte Nachrichten einzutreffen", so der Insider. Tiger fühle sich durch den Einblick in seine Gesundheitsakte massiv in seiner Privatsphäre verletzt und habe das Gefühl, vom System bestraft zu werden, ohne sich wehren zu können.

Es ist nicht das erste Mal, dass Tiger mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Seit 2009 war der Profi bereits in vier Autounfälle verwickelt, darunter ein beinahe tödlicher Crash im Jahr 2021. 2017 hatte er in einem ähnlichen Fall einen Vergleich akzeptiert. Um seinen Heilungsprozess voranzutreiben, hatte er sich nach dem jüngsten Vorfall in eine Reha-Klinik in Zürich begebenseinen Aufenthalt dort hatte er jedoch zwischenzeitlich unterbrochen, um in Florida seiner Freundin Vanessa Trump beizustehen, bei der Brustkrebs diagnostiziert worden war, und um die Highschool-Abschlussfeier von Vanessas Tochter Kai mitzuerleben. Laut Insidern sei es für Tiger kaum möglich, sich vollständig auf Nüchternheit und seine Gesundheit zu konzentrieren, solange das juristische Tauziehen andauert.

Tiger Woods bei einer Pressekonferenz in Pacific Palisades, März 2026
Imago
Tiger Woods bei einer Pressekonferenz in Pacific Palisades, März 2026
Mugshot von Tiger Woods, März 2026
Getty Images
Mugshot von Tiger Woods, März 2026
Tiger Woods, Golfprofi
Getty Images
Tiger Woods, Golfprofi
Tigers Angst vor einer – wenn auch unwahrscheinlichen – Haftstrafe: Wie wirkt das auf euch?