Camillas Schwester kassiert heimlich bei König Charles ab
Eine neue Geldfrage sorgt im Umfeld des britischen Königshauses für Unruhe: Annabel Elliot, die jüngere Schwester von Königin Camilla (79), arbeitet offenbar als Beraterin für die 1990 gegründete King's Foundation. Die Stiftung von König Charles III. (77) vergütet laut dem Portal Town & Country ihre Unterstützung bei Markenauftritt und Verkaufsprojekten. Wie hoch die Honorare ausfallen, ist öffentlich nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass Annabel zuvor rund zwei Jahrzehnte für das Herzogtum Cornwall tätig war. Diese Verbindung endete, nachdem Prinz William (44) 2022 die Verwaltung des Herzogtums übernahm. Ein Vertrauter des Prinzen betonte damals, die Entscheidung habe nichts mit der Qualität ihrer Arbeit zu tun gehabt. Nun steht die Frage im Raum, warum die königsnahe Stiftung die erfahrene Designerin weiter einsetzt und wie offen sie darüber informiert hat.
Brisant ist vor allem die unterschiedliche Behandlung in den Unterlagen. Das Herzogtum Cornwall wies frühere Zahlungen an Annabel in seinen Jahresabschlüssen aus. Bei der King's Foundation taucht die Beratung nach der Recherche der Sunday Times dagegen nicht in vergleichbarer Weise bei den Geschäften mit nahestehenden Personen auf. Ein hochrangiges Vorstandsmitglied erklärte laut Bericht, von der Vereinbarung nichts gewusst zu haben. Damit geht es nicht automatisch um einen Rechtsverstoß, wohl aber um die Frage nach internen Kontrollregeln und dem Vertrauen der Öffentlichkeit. Die Stiftung weist den Eindruck eines Geheimvertrags zurück und erklärt in einer Stellungnahme: "Diese Vereinbarung ist kein Geheimnis." Zugleich beschreibt sie Charles' Schwägerin als langjährige und geschätzte Beraterin. Die Organisation nennt ihre Aufgaben im Designbereich, bei Produkten, Markenarbeit und kommerziellen Partnerschaften. Eine konkrete Summe oder der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wurden nicht genannt.
Die Innenarchitektin und Antiquitätenhändlerin arbeitete an der Gestaltung von Häusern und Einrichtungen aus Charles' Umfeld; unter anderem wurde ihre Verbindung zu Dumfries House bekannt. Über ihren Schwager, der auch die Miete für die Töchter seines Bruders Andrew zahlte, sagte sie einmal, er habe ein "außergewöhnliches" Auge für Details. Bei der Krönung 2023 trat sie zudem als Begleiterin ihrer Schwester Camilla auf. Ihr Sohn Ben Elliot, früherer Vorsitzender der britischen Konservativen, gilt als enger Verwandter des Königspaares. All das beweist keine unzulässige Bevorzugung. Es erklärt aber, weshalb die neue Bezahlung Fragen nach Auswahlverfahren, Offenlegung und möglichen Interessenkonflikten auslöst.



























