"Was wisst ihr denn schon?": Lisa Akkaya wütend wegen Kritik
Lisa Marie Akkaya (25) wehrt sich gegen Kommentare darüber, wie sie mit dem Tod ihres Sohnes Xavi umgeht. In ihrer Instagram-Story reagierte der Realitystar auf Nutzer, die offenbar kritisiert hatten, dass sie sich schminkt, lacht, Ausflüge unternimmt und solche Momente weiterhin online zeigt. Für Lisa sagen diese kurzen Einblicke jedoch nichts darüber aus, wie es ihr tatsächlich geht. Abseits der Kamera weine sie häufig, nachts kreisten ihre Gedanken und der Verlust ihres Sohnes beschäftige sie jeden Tag aufs Neue. "Was wisst ihr denn schon?", richtet sie sich deshalb deutlich an ihre Kritiker. Dass sie sich zwischendurch bewusst ablenkt und auch schöne Momente zulässt, bedeute für sie keineswegs, dass der Schmerz um Xavi dadurch weniger geworden sei.
Lisa möchte sich deshalb weder zu Hause einschließen noch bewusst gehen lassen, nur um ihre Trauer nach außen sichtbar zu machen. "Trauer sieht nicht immer gleich aus. Und ich werde mich ganz sicher nicht noch extra schlechter fühlen, nur damit andere zufrieden sind und mir glauben", stellte sie auf Instagram klar. Gleichzeitig machte die Influencerin deutlich, wie schwer die vergangenen Monate für ihre Familie tatsächlich waren. "Ich habe mein Kind verloren. Dieser Schmerz ist jeden einzelnen Tag da. Auch wenn ich geschminkt bin. Auch wenn ich lache. Auch wenn ich rausgehe. Auch wenn ich versuche, für ein paar Stunden mal nicht komplett daran kaputtzugehen", schreibt sie. Sie berichtete von Zusammenbrüchen, Beruhigungsmedikamenten und einer schweren Ehekrise. Trotz allem müsse sie seit der ersten Sekunde auch für ihren Sohn Emilio da sein. Weil er die Situation noch nicht verstehen könne, spiele und lache sie mit ihm und versuche, ihm weiterhin einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen.
Lisa und ihr Mann Akka (25) verloren Xavi im Februar 2026 durch den plötzlichen Kindstod, als ihr Sohn gerade einmal vier Monate alt war. Seitdem lässt sie ihre Community immer wieder daran teilhaben, wie sie versucht, in ihren Alltag zurückzufinden. Dass ihr dabei auch schöne Momente vorgeworfen werden, erlebte sie immer wieder: Nach einem Konzert von Bad Bunny (32) kritisierte eine Userin, dass Lisa dort offenbar Spaß gehabt hatte. Dabei kämpfte die Influencerin nach eigener Aussage an diesem Abend selbst mit starken Schuldgefühlen und konnte das Konzert zeitweise kaum genießen. Auch mit ihrer aktuellen Reaktion macht Lisa deutlich, dass Ablenkung und Trauer für sie nebeneinander existieren. Sie versucht weiterzumachen und sich zwischendurch bewusst schöne Momente zu erlauben, während der Verlust ihres Sohnes weiterhin Teil ihres Alltags bleibt.


























