Xavi starb im Februar: Lisa Akkaya schafft es nicht zum Grab
Rund sechs Monate nach dem Tod ihres kleinen Sohnes Xavi hat Lisa Marie Akkaya (25) jetzt offen über ihren Schmerz gesprochen. Im Rahmen der stern-Serie "Mein Leben als Mutter" gab die Influencerin ein bewegendes Videointerview und schilderte, wie sehr sie das Unglück bis heute belastet. Xavi war am 9. Februar 2026 im Alter von knapp fünf Monaten am Plötzlichen Kindstod gestorben – ein Schicksalsschlag, der die junge Mutter und ihren Mann Furkan Akkaya (25) seither nicht loslässt. "Der Körper macht noch das, was er braucht zum Überleben, aber nicht mehr", fasste Lisa ihren Zustand im Gespräch zusammen.
Besonders deutlich wird im Interview, wie unterschiedlich die beiden Eltern mit ihrer Trauer umgehen. Furkan besucht das Grab des kleinen Xavi fast täglich gemeinsam mit seiner Mutter. Für Lisa ist dieser Schritt bislang unmöglich: "Ich als Mama schaffe es einfach nicht, zu diesem Grab zu gehen." Sie beschreibt außerdem den schrecklichsten Moment ihres Lebens – den Tag, an dem ihr Mann den kleinen Jungen leblos auffand. "Ich hatte ihn im Arm, in einer Decke eingewickelt, damit wir ihn nicht so sehen müssen. Ich bin mit ihm dann auf die Straße gesprintet, hab mich auf den Boden gelegt, auf den Krankenwagen gewartet und einfach nur noch laut geschrien." Phasenweise breche sie bis heute nahezu zusammen, berichtet die Contentcreatorin. Dennoch bleibt sie hoffnungsvoll: Für die Zukunft wünsche sie sich, dass sie alle "irgendwann, irgendwie damit umgehen können".
Der Verlust hat auch Lisas Ehe mit Furkan auf eine harte Probe gestellt. Die unterschiedlichen Arten, mit dem Schmerz umzugehen, hätten im Alltag immer wieder zu Streit geführt, erzählt sie im Interview. Dass Furkan sich nach dem Tod von Xavi für mehrere Tage zurückgezogen hatte, ließ Lisa damals zudem das Gefühl haben, alleingelassen worden zu sein – etwas, über das sie bereits öffentlich gesprochen hatte. Gemeinsam mit Furkan zieht sie ihren weiteren Sohn Emilio auf. Trotz allem kämpft sich die kleine Familie Schritt für Schritt zurück in eine Art Normalität. "Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama?", hadert Lisa mit sich – ein Satz, der zeigt, wie tief die Schuldgefühle sitzen.










