Charli XCX verteidigt wenige Europa-Tourtermine nach Kritik
Charli XCXs (34) europäische Fans müssen nun viel Verständnis zeigen: Am Freitag verkündete die Sängerin auf Instagram die Termine ihrer "Music, Fashion, Film"-Tour für Februar 2027 – und die fallen überschaubar aus. Nur sechs europäische Tourstopps stehen auf dem Plan: Dublin, Glasgow, Manchester und London, dazu Amsterdam und Paris. "Bereit, euch diese Show zu bringen, die ich so sehr liebe", schrieb die Musikerin zum Post. Doch statt reiner Vorfreude schlug ihr eher Frust entgegen. Viele Follower zeigten sich enttäuscht über die geringe Anzahl der Konzerte und die Verteilung der Städte. Besonders bemängelt wurde, dass sie abseits Großbritanniens und Irlands nur zwei Metropolen berücksichtigt habe. Die Musikerin ließ die Vorwürfe nicht unkommentiert stehen – sie meldete sich persönlich in den Kommentaren zu Wort und erklärte, warum sie sich bewusst gegen eine ausgedehnte Tournee entschieden hat.
"Ich weiß, dass in den Kommentaren viel Frust darüber herrscht, dass ich nicht viele Termine spiele. Es tut mir wirklich leid, wenn ihr enttäuscht seid, aber ich muss meiner Wahrheit als Künstlerin treu bleiben: Tourneen sind für mich emotional und körperlich wirklich hart", schrieb Charli. Dabei gehe es ihr nicht darum, Mitleid zu erhalten. Sie habe großen Respekt vor Kollegen, die lange und intensive Konzertreisen stemmen könnten – sie selbst sei jedoch nicht dafür geeignet. Auch deswegen wird ihre Nordamerikatour ebenfalls kürzer angesetzt. "Es tut mir leid, wenn ihr das Gefühl habt, dass ich euch enttäusche, wirklich. Vielleicht bin ich eines Tages für die Art von Tourneen gemacht, die ihr von mir erwartet, aber im Moment bin ich es nicht", schilderte die Sängerin. Andere Follower stellten sich hinter die Sängerin und lobten, dass sie ihre persönlichen Grenzen ernst nehme.
Dass die Musikerin dem Tourleben gegenüber abgeneigt ist, ist nichts Neues. Gegenüber A Rabbit's Foot bezeichnete sie Konzertreisen bereits als monoton und gab offen zu, dass sie es hasse, als Musikerin auf Tour zu sein. Vor allem die ständige Wiederholung derselben Abläufe mache ihr zu schaffen. Schon der Riesenerfolg ihres Albums "Brat" hatte die Sängerin an ihre persönlichen Grenzen gebracht. Nach dem großen Hype spielte sie zeitweise mit dem Gedanken, eine Pause einzulegen und gar keine neue Musik mehr zu veröffentlichen, weil sie sich ausgelaugt und uninspiriert fühlte. Später fand sie jedoch wieder neue Inspiration. Kreative Abwechslung suche sie deshalb unter anderem in der Schauspielerei.























