Richard Gadd steigt jetzt in Bad Bunnys Mega-Western ein
In der Dominikanischen Republik haben die Dreharbeiten zum Historienfilm "Porto Rico" begonnen. Gleich elf prominente Namen stoßen neu zum Cast, darunter Richard Gadd (37), der mit Baby Reindeer international bekannt wurde. Wie Deadline berichtet, steht der Produzent, Comedian und Schauspieler für den Kinofilm gemeinsam mit Hauptdarsteller Bad Bunny (32) sowie Viggo Mortensen (67) und Edward Norton (57) vor der Kamera. Für eine überraschende Wendung sorgt derweil eine Änderung im bereits angekündigten Ensemble: Javier Bardem (57) ist nicht mehr dabei. Warum der spanische Schauspieler das Projekt verlassen hat, ist bislang nicht bekannt. Auch zu den neuen Rollen hält sich die Produktion bedeckt: Welche Figur Richard übernimmt und wen die übrigen Neuzugänge verkörpern, bleibt vorerst geheim.
Neben Richard Gadd gehören inzwischen auch Rhenzy Feliz, Ismael Cruz Córdova, Daniel Brühl (48), Rubén Blades, Alberto Guerra, Marcel Ruiz, Arian Cartaya, Óscar Jaenada, Carmen Machi und Luis Tosar zum Cast. Inszeniert wird "Porto Rico" von René Pérez Joglar, besser bekannt als Residente, der damit sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur eines Spielfilms gibt. Gemeinsam mit Alexander Dinelaris entwickelte er das Drehbuch. Geplant ist ein epischer Karibikwestern, der als Historiendrama auf wahren Begebenheiten basiert und sich mit der Geschichte und Identität Puerto Ricos beschäftigt. Dabei soll der Film auf eine bildgewaltige und lyrische Inszenierung setzen. Für die Umsetzung wurde zudem ein erfahrenes Kreativteam verpflichtet: Kameramann Anthony Dod Mantle, Produktionsdesigner David Crank und Kostümdesignerin Anna Terrazas sind ebenfalls an Bord.
Im Zentrum der Geschichte steht José Maldonado Román, ein puerto-ricanischer Revolutionär und Outlaw, der unter dem Namen Águila Blanca, auf Deutsch Weißer Adler, bekannt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts stellte er sich gegen die spanische Kolonialherrschaft und wurde wegen seiner Auseinandersetzungen mit den Behörden zu einer legendären Figur. Später kämpfte er auch gegen die neue US-amerikanische Herrschaft. Der Film greift damit eine historische Figur auf, deren Leben zwischen Widerstand, Kriminalität und dem Kampf um die Zukunft Puerto Ricos lag. Eine weitere zentrale Episode ist die Übernahme der Insel durch die USA im Jahr 1898: Damals fiel Puerto Rico im Zuge des Spanisch-Amerikanischen Krieges an die Vereinigten Staaten. In der englischen Fassung des Vertrags von Paris wurde die Insel als "Porto Rico" bezeichnet, eine Schreibweise, die unter US-Herrschaft offiziell verwendet wurde, bevor der US-Kongress 1932 wieder zu "Puerto Rico" zurückkehrte. Edward Norton und Viggo Mortensen bringen für ihre Rollen zumindest sprachlich besondere Voraussetzungen mit: Beide sprechen Spanisch. Welche Figuren sie genau verkörpern, ist bislang nicht bekannt. Nach dem Ausstieg von Javier Bardem kommen mit Óscar Jaenada, Carmen Machi und Luis Tosar außerdem drei gebürtige Spanier zum Ensemble hinzu.




























