Auch über eine Woche nach dem schockierenden Selbstmord des Piraten-Politikers gelangen immer mehr Details über die verquere Welt des psychisch kranken Stalkers ans Licht. Zwei Tage, bevor er sich selbst tötete, ermordete Gerwald Claus-Brunner (✝44) einen ehemaligen Mitarbeiter, dem er zuvor nachgestiegen war. Jetzt wurde eine bizarre Bestellung des Piraten bekannt, die er kurz vor seinem Tod an einen Sexspielzeug-Hersteller schickte.

Gerwald Claus-Brunner, Politiker
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Gerwald Claus-Brunner, Politiker

Ende August erstellte der 44-Jährige laut Bild eine Zeichnung von Sextoys, die eigens für ihn angefertigt werden sollten. Wie der Leiter der Manufaktur verrät, handelte es sich dabei um "zwei schlichte schwarze Analplugs mit zwölf und dreizehn Zentimetern Durchmesser." Dies erscheint als ein weiterer Hinweis auf die gestörte Geisteswelt von Claus-Brunner. Wie der Manufakteur bestätigt, handelt es sich dabei um unmenschliche Größen. "Aus anatomischer Sicht ist das völliger Irrsinn und deutet auf einen Hang zu Masochismus und Selbstzerstörung hin", bemerkt er zur Bestellung des Politikers.

Gerwald Claus-Brunner zu Gast in der ZDF-Talkshow Markus Lanz in Hamburg
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Gerwald Claus-Brunner zu Gast in der ZDF-Talkshow Markus Lanz in Hamburg

Der Auftrag sollte außerdem so schnell wie möglich geliefert werden. Alle Indizien, die bisher in Bezug auf die Tat ans Licht kamen, deuten auf eine geplante Straftat hin. Auch diese bizarre Order scheint zu bestätigen, dass Gerwald Claus-Brunner schon im Vorfeld düsteren Gedanken nachhing.

Gerwald Claus-Brunner im Berliner Parlament
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Gerwald Claus-Brunner im Berliner Parlament

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.