Zehn Jahre danach: Matt Damon plant neuen "Bourne"-Film
Zehn Jahre ist es her, seit Matt Damon (55) zuletzt als Geheimagent Jason Bourne auf der Leinwand zu sehen war – und der Schauspieler ist offenbar bereit, das zu ändern. Im Interview mit Parade ließ er jetzt wissen, dass er aktiv nach einer Möglichkeit suche, die Reihe fortzuführen. "Wir schauen immer, ob wir einen weiteren drehen können, denn wir haben die Filme geliebt – alle, die daran beteiligt waren", sagte er gegenüber dem Magazin. Und er richtete sich dabei sogar direkt an die Fans: "Es gibt immer irgendeinen Versuch, etwas zu schreiben, eine neue Geschichte zu finden. Also, wenn ihr etwas habt – meldet euch."
Dass ein Jahrzehnt ohne neuen Bourne-Film vergangen ist, liegt laut Matt nicht an fehlendem Interesse. Bereits 2023 berichtete das Magazin Entertainment Weekly, dass ein neues Projekt unter Regisseur Edward Berger geplant sei – bekannt durch den preisgekrönten Kriegsfilm "Im Westen nichts Neues". Doch weder ein fertiges Drehbuch noch ein bestätigter Hauptdarsteller stehen bislang fest. Das Filmstudio Universal Pictures bewies in der Vergangenheit außerdem, dass das Franchise auch ohne ihn funktionieren kann: Jeremy Renner (55) übernahm 2012 in "Das Bourne Vermächtnis" die Rolle des Agenten Aaron Cross, und auch die Serie "Treadstone" erweiterte das Universum des Franchise auf dem Sender USA Network.
Eng mit der Frage nach einem neuen "Bourne"-Film ist auch die Frage nach Regisseur Paul Greengrass verknüpft, der die Teile zwei, drei und fünf inszeniert hatte. 2012 hatte Matt seine Beteiligung noch explizit davon abhängig gemacht, ob Paul Regie führt. Diesmal hat er eine solche Bedingung nicht gestellt – möglicherweise auch deshalb, weil der Regisseur selbst keinerlei Interesse an einem Comeback signalisiert. Er lehnte sogar eine persönliche Anfrage von Prinz William (43) ab und sagte laut Parade: "Nicht für mich – die brauchen jemanden Jüngeren, ich habe meinen Teil getan." Für Matt hat die Rolle bis heute eine besondere Bedeutung, denn die erste "Bourne"-Verfilmung galt damals als riskantes Projekt und ließ ihn zeitweise um seine Hollywood-Zukunft bangen.










