So fragte Christopher Nolan Matt Damon für "Die Odyssee" an
Matt Damon (55) spielt die Hauptrolle in Christopher Nolans (55) neuem Filmepos Die Odyssee - doch die Anfrage dazu lief eher ungewöhnlich ab. Der Schauspieler plauderte gegenüber dem Magazin People aus, wie das Gespräch mit dem Regisseur überhaupt erst zustande kam, denn Christopher Nolan besitzt kein eigenes Telefon. Stattdessen meldete sich zunächst Nolans Frau und Produzentin Emma Thomas (54) mit einer schlichten Nachricht bei Matt: "Hast du heute Zeit für einen Anruf?" Kurz darauf klingelte bei dem Schauspieler eine unbekannte Nummer - am anderen Ende: Nolan persönlich, der einfach irgendeinen freien Apparat in den Universal Studios genutzt hatte.
Rund zehn bis fünfzehn Minuten dauerte das Gespräch, in dem der Regisseur Matt eröffnete, dass er bereits ein neues Filmprojekt plane. Für den Schauspieler kam das überraschend: "Es war keine sechs Monate nach dem ganzen Oscar-Trubel um 'Oppenheimer'", erinnerte er sich. Trotzdem sagte Matt zu und übernahm in "Die Odyssee" die Titelrolle des griechischen Helden Odysseus, der sich nach dem Trojanischen Krieg auf eine jahrelange, von Stürmen, Kämpfen und mythischen Gefahren geprägte Heimreise begibt. An seiner Seite stehen Anne Hathaway (43), Tom Holland (30), Robert Pattinson (40), Lupita Nyong'o (43), Zendaya (29) und Charlize Theron (50). Gedreht wurde an Schauplätzen rund um den Globus im hochauflösenden IMAX-Format. Der Film ist bereits in den Kinos angelaufen.
Die Telefon-Eigenheit des Regisseurs ist in der Branche bereits seit Jahren bekannt. Schon 2015 verriet Christopher gegenüber dem Hollywood Reporter, dass er kein eigenes Handy benötige: "Es steht immer jemand in meiner Nähe, der mir auf die Schulter klopfen und mir ein Telefon in die Hand drücken kann, falls es nötig ist." 2023 bestätigte er zudem, grundsätzlich weder über E-Mails noch über Textnachrichten zu kommunizieren. Für Matt ist die Zusammenarbeit mit dem Regisseur übrigens keine Premiere - er stand bereits in "Interstellar" und zuletzt in "Oppenheimer" vor der Kamera des Filmemachers.












