

Olivia Dean stoppt eigenes Konzert wegen England-WM-Tor
Ein unvergesslicher Konzertmoment spielte sich jüngst in Paris ab: Olivia Dean unterbrach ihren Auftritt im Rahmen ihrer "The Art of Loving Live"-Tour, um ihrer Crowd eine freudige Neuigkeit zu verkünden. Die britische Sängerin hatte gerade eine Reihe von Londoner Shows absolviert und war für ein Gastspiel in der französischen Hauptstadt angereist, als sie von jemandem hinter der Bühne die Nachricht erhielt, dass England in der WM-Partie gegen Kroatien getroffen hatte. Schon zwölf Minuten nach Anpfiff erzielte Harry Kane (32) das erste Tor – und Olivia ließ das Publikum sofort daran teilhaben.
"Oh, England hat gerade ein Tor geschossen! Ja! Los geht's!", rief die Sängerin freudestrahlend ins Mikrofon und hüpfte dabei ausgelassen über die Bühne. Das Publikum brach daraufhin in lauten Jubel aus, was darauf hindeutet, dass sich einige England-Fans unter den Zuschauern befunden haben könnten. Das Tor war übrigens der Auftakt zu einem fulminanten Abend für die englische Nationalmannschaft: Das Spiel endete schließlich 4:2 für England. Im Anschluss an den Jubel-Moment stimmte Olivia ihren Hit "Man I Need" an und sang "talk to me, talk to me" in die Menge. Das Video der Szene wurde von einem Zuschauer gefilmt und in den sozialen Medien geteilt, wo es schnell die Runde machte. Passend zum Anlass reagierten begeisterte Fans mit Wortspielen wie "Kane's the man that we need, baby!"
Für Olivia ist der Fußball-Moment nur ein weiteres Kapitel in einer steilen Karriere: Noch vor zwei Jahren stand die Sängerin in Glasgow vor gerade einmal 300 Menschen im kleinen Kultclub King Tut’s. Vor Kurzem eröffnete sie ihre UK-Tour im riesigen OVO Hydro mit Platz für 14.000 Fans – ein Auftritt, den die Arena als einen ihrer bestverkauften überhaupt feierte. Auf der Bühne bedankte sich Olivia sichtlich gerührt bei ihrer Anhängerschaft und erinnerte daran, wie schnell sich ihr Leben verändert hat. Die Künstlerin, die an der renommierten BRIT School in Croydon angenommen wurde, setzt sich inzwischen auch lautstark für faire Ticketpreise ein und fordert, dass Fans nicht Hunderte von Pfund oder Euro zahlen müssen, um ihre Lieblingsmusik live zu erleben. So verbindet sie für viele Anhänger nicht nur große Emotionen im Konzertsaal, sondern auch das Gefühl, wirklich gesehen und mitgenommen zu werden – ob beim großen Stadionhit oder beim spontanen WM-Jubel im Ausland.










