

Bye, London: Olivia Dean zieht für Karriere nach Los Angeles
Olivia Dean macht ernst: Die Grammy-Gewinnerin packt nach ihrem gefeierten Triumph als "Best New Artist" die Koffer und verlässt London, um in Los Angeles neu durchzustarten. Der Umzug soll nach dem Ende ihrer laufenden UK-Tour erfolgen, heißt es aus Branchenkreisen. In LA warten Top-Produzenten, Labelbosse und ein straffer Plan, der die Sängerin aus Tottenham auf das nächste Karriere-Level heben soll. Hinter ihr steht ein Team, das in Olivia die moderne Mariah Carey (56) sieht und sie als nächsten großen britischen Musik-Export nach Dua Lipa (30) positionieren will. Der Schritt kommt, nachdem Olivia in den vergangenen Wochen mit Auftritten und Auszeichnungen für Furore gesorgt hat und Angebote aus den USA dicht aufeinander folgten.
Auslöser für den Kurswechsel sollen die überwältigenden Reaktionen auf Olivias Grammy-Performance gewesen sein, darunter viel Lob von renommierten Vocal-Coaches. Ein Insider sagte der Mail on Sunday: "Olivia ist überzeugt worden, dass der Umzug nach LA ihrer Karriere zugutekommen wird." Demnach sollen erst alle verbleibenden Tourdaten absolviert werden, dann steht eine kurze Pause an und anschließend der Startschuss für neue Musik in Kalifornien. Parallel schreibt Olivia mit ihrem Debütalbum "The Art Of Loving" britische Chartgeschichte: Seit der Veröffentlichung im Oktober hält die Platte sieben nicht aufeinanderfolgende Wochen die Spitze und übertrifft damit die Laufzeit von Adeles "30", das 2021 fünf Wochen am Stück Nummer 1 war. Ende des Monats könnte sie zudem bei den Brit Awards groß abräumen – sie ist in fünf Kategorien nominiert.
Bemerkenswert: Noch im vergangenen Jahr klang Olivia bei der Frage nach einem Leben an der US-Westküste zurückhaltend. In Nylon sagte sie über LA: "Es ist sehr A bis B. Ich mag das Dazwischen ... Was passiert auf dem Weg? Wen werde ich treffen?" Und weiter: "Es gibt so eine Kultur des Beobachtetwerdens [in LA], und so kann ich mein Leben nicht führen." Aufgewachsen in Haringey, prägten Olivia früh die Plattenschätze ihres englischen Vaters mit Al Green und Carole King, während ihre jamaikanisch-guyanische Mutter für die Liebe zu Lauryn Hill (50) und Angie Stone (†63) sorgte. Diese Mischung aus Soul-Wurzeln und Pop-Feinsinn trug sie zunächst durch Londoner Clubs und nun direkt in die Studios von Los Angeles. Freunde beschreiben sie als bodenständig, jemand, der Spaziergänge und spontane Begegnungen liebt und seine Familie eng einbindet, auch wenn der Terminkalender längst von internationalen Calls und Sessions diktiert wird.




