Diese "Cast Away"-Szene kann sich Tom Hanks nicht ansehen
Es gibt eine Szene in seinem Kultfilm "Cast Away", die Tom Hanks (69) bis heute nicht ansehen kann. Im Podcast "The Rest is Entertainment" sprach der Schauspieler jetzt offen darüber, welcher Moment in dem Abenteuerfilm von 2000 ihn so sehr stört, dass er das Weite sucht, wenn der Film im Fernsehen läuft. Es geht um die emotionale Szene, in der sein Charakter Chuck nach vier Jahren auf einer einsamen Insel zu seiner Freundin Kelly zurückkehrt und ihr die Taschenuhr zurückgibt, die sie ihm vor dem Absturz geschenkt hatte.
"Es gibt einen Moment. Es war schmerzhaft für mich in 'Cast Away'", erklärte Tom. Der Schauspieler stört sich dabei an einer Geste, die er in diesem Moment macht. Diese sei "falsch" für die Figur und zeige eher ihn selbst als Chuck. Bemerkt habe er das erst, als er den fertigen Film zum ersten Mal sah. "Und wenn der Film läuft, stehe ich auf und verlasse den Raum, bevor diese Szene kommt", gestand er. Bereits in der Vergangenheit hat Tom immer wieder offen über einzelne Projekte gesprochen, die er rückblickend eher negativ bewertet. Über sein Horrorfilmdebüt äußerte er sich im Nachhinein ebenfalls kritisch.
"Cast Away" war damals ein großer Kinoerfolg und brachte Tom zwei Nominierungen bei den Oscars 2001 ein, darunter eine als bester Hauptdarsteller. Den Preis konnte er jedoch nicht mit nach Hause nehmen – Russell Crowe (62) gewann die Trophäe in jenem Jahr für seine Rolle in "Gladiator". Bei den Golden Globes 2001 war Tom erfolgreicher: Dort durfte er sich über den Preis als bester Hauptdarsteller freuen. Dass der Film auch 26 Jahre nach seinem Erscheinen noch immer ein Publikumsliebling ist, zeigte sich erst vor Kurzem, als beim Baseballspiel der New York Mets das Maskottchen als Volleyball Wilson aus dem Film verkleidet war – und Tom laut Page Six prompt den berühmten Schlachtruf "Wilson!" rief.










