

Tom Hanks' Sohn Chet spricht über Drogensucht und Wendepunkt
Chet Hanks (35) hat in einem offenen Gespräch über seine dunkelste Zeit gesprochen. Im Podcast "Artist Friendly with Joel Madden" schilderte der Sohn von Hollywood-Legende Tom Hanks (70), wie er sich nach seinem Entzug an einem absoluten Tiefpunkt befand: pleite, ohne Aufträge, ohne Anrufe. Weder in der Musik noch als Schauspieler kam irgendetwas in Gang. Statt sich weiterhin an Kontrolle festzuklammern, entschied sich der 35-Jährige jedoch für einen radikalen Wandel – und der sollte sein Leben verändern.
Anstatt weiter zu kämpfen und zu strampeln, lernte Chet, Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Alltags zu empfinden. Sein eigenes Zuhause, das Fahrrad, ein schöner Morgen – das reichte ihm plötzlich, um zufrieden zu sein. "Ich hatte nichts. Ich war pleite. Frisch aus dem Entzug oder so. Nichts lief. Niemand rief mich an. Keine Castings. Und in der Musik? Niemanden interessierte meine Musik", erklärte er gegenüber Moderator Joel. Doch genau dann, als er aufhörte zu grübeln und seine Sorgen Gott übergab, begann sich etwas zu verändern. "Das ist der Moment, in dem das Telefon anfing zu klingeln", sagte er. Rückblickend macht er auch deutlich, was ihn einst in die Sucht getrieben hatte: "Ich mochte es, keine Kontrolle zu haben. Das war der Reiz daran."
Heute lebt Chet fernab von Luxusapartments in einem Wohnwagenpark in Nashville – und das ganz bewusst. "Ich liebe einfach das Gefühl von Freiheit. Das ist für mich das Wichtigste im Leben", sagte er im Podcast. Dort verfolgt er seinen Traum als Countrysänger mit seiner Band Something Out West, die er gemeinsam mit Drew Arthur gegründet hat. Das Duo veröffentlichte den Song "Leaving Hollywood" und trat zuletzt beim Stagecoach Festival auf. Die Unterstützung seiner Eltern Tom Hanks und Rita Wilson (69) gehört für Chet heute zu den Dingen, für die er besonders dankbar ist. Dass sie ihm auch in schwierigen Zeiten zur Seite standen, ist für ihn alles andere als selbstverständlich.










