Tom Hanks rächte sich nach Denzels fiesen Filmset-Spielchen
Am Set des Dramas "Philadelphia" aus dem Jahr 1993 machte Denzel Washington (71) seinem Co-Star Tom Hanks (69) das Leben ganz schön schwer – und das auf eine besonders gemeine Art und Weise. Der Grund: Tom bereitete sich während der Dreharbeiten bereits auf seine nächste Hauptrolle in "Forrest Gump" vor und musste dafür stark abnehmen. Erlaubt waren nur rund 800 Kalorien am Tag. Denzel nutzte die Situation schamlos aus und quälte seinen Kollegen mit Süßigkeiten und Fast Food – wie er selbst jetzt in der "Graham Norton Show" verriet.
"In den Szenen im Gerichtssaal war er extrem dünn", erinnerte sich Denzel lachend und erzählt weiter: "Also ließ ich absichtlich Schokoriegel herumliegen und so weiter. Ich tat so, als müsste ich niesen, und warf ihm dabei Süßigkeiten vor die Füße. Ich habe ihm sogar Pizzen liefern lassen." Tom blieb trotz aller Verlockungen standhaft – und bekam dafür eine gerechte Belohnung. Gleich zwei Jahre in Folge wurde er als bester Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet: zunächst für "Philadelphia" und kurz darauf für "Forrest Gump". Bei seiner Dankesrede ließ er es sich dabei nicht nehmen, ausgerechnet Denzel zu erwähnen. "Er hat sich bei mir bedankt, als er den Oscar gewonnen hat", so Denzel mit einem Lachen – der für seine eigene Leistung in dem Film nicht einmal eine Nominierung erhielt, wie Filmstarts berichtet.
"Philadelphia" war übrigens das einzige Mal, dass die beiden Hollywood-Legenden gemeinsam vor der Kamera standen. In dem von Jonathan Demme (†73) inszenierten Drama spielt Tom einen homosexuellen Anwalt, der nach Bekanntwerden seiner HIV-Erkrankung von seiner Kanzlei gefeuert wird und sich daraufhin vor Gericht zur Wehr setzt. Denzel verkörpert den Anwalt, der ihm dabei trotz eigener Vorbehalte zur Seite steht. Beide Schauspieler können jeweils zwei Oscars ihr Eigen nennen und gehören seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Darstellern Hollywoods.











