Diese Methode half Travis Barker gegen seine Traumata
Auf der Premiere seines Dokumentarfilms "Travis Barker: Louder Than Fear" beim Tribeca Festival hat Blink-182-Schlagzeuger Travis Barker (50) offen über seine persönlichen Kämpfe gesprochen. Gegenüber dem Magazin People verriet der 50-Jährige, wie er mithilfe von sogenannter Atemarbeit – auf Englisch Breathwork – tiefe Traumata aus seiner Vergangenheit verarbeiten konnte. "Es hat mir wirklich geholfen, viele Traumata zu überwinden, die ich seit meiner Kindheit in mir trage", erklärte er. Breathwork ist eine Form der Therapie, bei der gezielte Atemübungen eingesetzt werden, um Stress zu reduzieren und die psychische Gesundheit zu verbessern.
Auf die Methode aufmerksam gemacht wurde Travis von seinem Massagetherapeuten, der bemerkte, wie viel Anspannung der Musiker körperlich mit sich trug. "Einer meiner Massagetherapeuten sagte: 'Trav, ich kann dich so viel massieren, wie ich will, aber ich kann spüren, wie viel Trauma du mit dir herumträgst – und du musst etwas dagegen tun. Das zerfrisst dich von innen'", erinnert er sich. Daraufhin probierte er die Methode gemeinsam mit einem Freund namens Lucas aus – mit intensiver Wirkung: "Acht Sitzungen, in denen ich mir die Augen ausgeweint habe, und das Durcharbeiten von einer Menge Zeug, mit dem ich mich nie wirklich auseinandergesetzt hatte, hat mein Leben verändert." Eine wichtige Rolle spielte Breathwork auch dabei, seine extreme Flugangst zu überwinden, die nach einem schweren Flugzeugabsturz im Jahr 2008 entstanden war. Neben den Atemübungen halfen ihm dabei auch Therapie und seine Frau Kourtney Kardashian (47).
Genau dieser Weg zurück – vom Trauma bis hin zum ersten Flug nach 13 Jahren – ist zentrales Thema der Dokumentation "Travis Barker: Louder Than Fear", an der er mehr als zehn Jahre gearbeitet hat. Regie führten Justin Krook und Michael Dwyer. Der Film zeichnet Travis' Aufstieg zum Ruhm nach und beleuchtet seine persönlichen Tiefpunkte. Am 13. August erscheint die Doku auf Hulu und Disney+.









