Travis Barker würde seinem jüngeren Ich keinen Rat geben
Beim Tribeca Film Festival in New York City sprach Travis Barker (50) jetzt offen über seine turbulente Vergangenheit. Der Blink-182-Drummer war dort für die Weltpremiere seiner neuen Hulu-Dokumentation "Travis Barker: Louder Than Fear" angereist und gab People ein Exklusivinterview. Auf die Frage, ob er seinem jüngeren Ich einen Rat geben würde, antwortete der 50-Jährige mit einem klaren Nein – und einem simplen Grund: "Ich hätte nicht zugehört." Er sei froh, alles so erlebt zu haben, wie es war. "Der einzige Weg zu lernen ist, es selbst zu durchleben. Sogar die Art, wie ich clean wurde. Ich wurde clean in einer Verbrennungsklinik, wo ich sechs Monate lang saß, weil ich so stur war", erklärte er gegenüber People.
In der Dokumentation, die am 13. August auf Hulu und Disney+ erscheint, thematisiert Travis auch den schweren Flugzeugabsturz von 2008, den er nur knapp überlebte. Die Folge: jahrelange Flugangst, die sogar das Ende des Films beeinflusste. "Die Doku wird herauskommen, wenn ich tot bin. Sie ist tot für mich. Ich hasse das Ende", habe er seinen Managern gesagt – weil er wusste, dass ein richtiges Finale nur möglich wäre, wenn er wieder in ein Flugzeug steigt. 2023 überwand er diese Angst schließlich – mit der Unterstützung seiner Ehefrau Kourtney Kardashian (47). "Ich habe mich in eine meiner besten Freundinnen verliebt und wunderbare Dinge sind passiert. Wer hätte das gewusst?", sagte er dazu.
Travis und Kourtney Kardashian heirateten 2022, nachdem sie sich zuvor als Freunde nähergekommen waren. Die Dokumentation "Travis Barker: Louder Than Fear" wurde von Justin Krook und Michael Dwyer gedreht und beleuchtet nicht nur seinen Aufstieg zum Ruhm, sondern auch die persönlichen Schicksalsschläge auf diesem Weg. Travis begann bereits vor über zehn Jahren mit dem Projekt. "Ich glaube, meine Dokumentation hat den Zweck, jungen Musikern und Menschen, die nicht mit einem silbernen Löffel im Mund geboren wurden, Hoffnung zu geben", sagte er. "Ich kam aus sehr bescheidenen Verhältnissen, hatte aber einen Traum und war unermüdlich."









