

"Supergirl"-Film legt enttäuschenden Boxoffice-Start hin
Milly Alcock (26) startet mit ihrem ersten großen DC-Kinoabenteuer zwar prominent durch, doch an der Spitze reicht es zum Auftakt nicht ganz: "Supergirl" ist am Freitag in den nordamerikanischen Kinos angelaufen und hat am ersten Wochenende laut Variety 34 Millionen Euro in 3.600 Kinos eingespielt. Weltweit kommt der Film zum Start auf 65 Millionen Euro. Damit landet die Comicverfilmung direkt auf Platz zwei der US-Kinocharts – nur "Toy Story 5", der bereits in der Vorwoche gestartet war, liegt noch davor. Für DC Studios und Warner Bros. dürfte der Auftakt dennoch gemischt ausfallen, denn intern waren für die Vereinigten Staaten offenbar eher 50 bis 55 Millionen US-Dollar angepeilt worden.
Besonders auffällig ist der Abstand zwischen Erwartung und Ergebnis auch mit Blick auf die Kosten. Die Produktion von "Supergirl" soll rund 150 Millionen Euro verschlungen haben, die Marketingausgaben noch nicht eingerechnet. Branchenüblich bleibt zudem nur ein Teil der Einnahmen tatsächlich beim Studio, weil die Kinobetreiber einen erheblichen Anteil behalten. Laut den vorliegenden Zahlen müsste der Film am Ende mindestens etwa 330 Millionen Euro einspielen, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Inhaltlich steht Milly als Kara Zor-El im Mittelpunkt, die sich nach einem Angriff aus dem persönlichen Umfeld auf eine interstellare Reise zwischen Rache und Gerechtigkeit begibt. Neben der Schauspielerin sind auch Jason Momoa (46), Matthias Schoenaerts und Eve Ridley zu sehen, außerdem kehrt David Corenswet (32) als Superman auf die Leinwand zurück.
Für Milly ist der Film trotzdem ein besonderer Meilenstein, weil sie damit endgültig im neuen DC-Universum angekommen ist. Schon vor dem Kinostart hatte rund um ihre Figur ein nostalgisches Detail für Gesprächsstoff gesorgt: In ihrem Kostüm steckt ein Stück "Superman"-Geschichte, denn der Umhang von Supergirl enthält Material, das einst für Christopher Reeve's legendären Superman-Umhang vorgesehen war. Gerade für Fans der Comicwelt verknüpft der Film damit Vergangenheit und Neuanfang. Dass David nun erneut als Superman auftaucht, unterstreicht diese Verbindung zusätzlich und rückt Kara Zor-El noch stärker in das familiäre Zentrum der bekannten Heldensaga.









