

Emilie Kiser wehrt sich gegen anhaltende Kritik wegen Trigg
Seit dem tragischen Tod ihres Sohnes Trigg sehen sich Emilie Kiser und ihr Ehemann Brady immer wieder mit Kritik an ihren Erziehungsentscheidungen konfrontiert. Nun hat die Influencerin ausführlich Stellung zu den Vorwürfen bezogen. In einem TikTok-Video stellte sie zunächst klar: Der Pool im Garten, in dem ihr dreijähriger Sohn Trigg 2025 ertrank, sei inzwischen von einem Zaun umgeben. Gleichzeitig gab sie erneut zu, einen Fehler gemacht zu haben, als ihr heute 17 Monate alter Sohn Teddy bei einem Bootsausflug zeitweise ohne Schwimmweste unterwegs war. "Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe. Ich bin kein perfekter Mensch", betonte sie. Seit dem Tod ihres Sohnes nutze die Familie den Pool nicht mehr – den Garten könne sie derzeit kaum betreten. "Wir sind nicht in unserem Swimmingpool geschwommen, wir werden es nicht tun und wir schwimmen nicht in unserem Swimmingpool, in dem unser Kind ertrunken ist", erklärte sie.
Zu der fehlenden Schwimmweste schilderte Emilie, Teddy sei an jenem Tag unruhig gewesen. Deshalb hätten sie ihn für einige Momente aus der Weste geholt, um ihn zu beruhigen. Rückblickend halte sie diese Entscheidung für falsch: "Es gibt niemals einen Grund, warum ein Kind keine Schwimmweste tragen sollte", stellte sie klar. Sie könne deshalb nachvollziehen, dass der Vorfall eine wichtige Debatte über Wassersicherheit ausgelöst habe. Auch wenn sich der Schritt in dem Moment richtig angefühlt habe, hätte jederzeit etwas passieren können. Teddy besuche mittlerweile ISR-Schwimmkurse für Kleinkinder. Ihr sei zudem bewusst, dass manche den nach Triggs Tod errichteten Poolzaun als "zu wenig, zu spät" bewerteten. Dass jeder ihrer Schritte öffentlich beurteilt werde, gehe ihr nahe: "Ich bin erschöpft, und es ist unmöglich, Menschen, die nur das Schlechteste in einem sehen wollen, zu beweisen, dass man gute Absichten hat, die Wahrheit sagt oder dass diese Dinge nicht wahr sind."
Auslöser der jüngsten Diskussion um die Schwimmweste waren Aufnahmen aus einem Mallorca-Urlaub. Die Influencerin Madi Curtis, eine Bekannte von Emilie, hatte im Juni ein Video veröffentlicht, in dem Teddy kurzzeitig ohne Schutzausrüstung neben seinem Vater Brady auf einem Boot zu sehen war. In einer anderen Szene trug der Sohn von Madi dagegen eine orangefarbene Schwimmweste. Die Bilder wurden inzwischen gelöscht, verbreiteten sich zuvor aber rasant in den sozialen Netzwerken und sorgten für heftige Reaktionen. In ihrem TikTok-Video berichtete Emilie außerdem, dass sie seit dem Tod ihres Sohnes Angst davor habe, dass ihre Worte verdreht würden. Selbst über ihre Trauer könne sie ihrem Empfinden nach kaum sprechen, ohne dass ihr falsche Absichten unterstellt würden – oder der Vorwurf, daraus finanziellen Nutzen ziehen zu wollen.







