Darum trägt Charlotte Engelhardt wieder ihren Mädchennamen

Darum trägt Charlotte Engelhardt wieder ihren Mädchennamen

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Viele Jahre stand ihr Name in enger Verbindung mit dem ihres Ex-Mannes. Doch damit ist nun Schluss: Charlotte Engelhardt (47) – lange bekannt als Charlotte Würdig – trägt nun wieder ihren Geburtsnamen. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Pünktlich zum Start ihrer neuen RTL+-Show "Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet" tritt die 47-jährige Moderatorin erstmals öffentlich unter ihrem alten Namen auf. Die Entscheidung hat sie nicht spontan getroffen, sondern über einen langen Zeitraum in sich hineingehört. Bereits im Mai 2025 hatte sie gegenüber der Bild-Zeitung angekündigt, wieder zu ihrem Geburtsnamen zurückzukehren. Bis zur offiziellen rechtlichen Umsetzung dauert es jedoch, denn das Standesamt schreibt vor, dass der Name zunächst ein Jahr lang als Künstlername geführt werden muss, ehe die amtliche Änderung vollzogen werden kann.

"Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein", stellte Charlotte klar. Seit der Trennung von Rapper Sido (45), bürgerlich Paul Würdig, im März 2020 und der darauffolgenden Scheidung 2022 hatte sie den Ehenamen noch weitergeführt. Nun setzt sie bewusst und mit ruhiger Entschlossenheit einen Schlusspunkt. Es könne nicht sein, dass Frauen dauerhaft über ihre Partner oder Ex-Partner definiert werden, so ihre Argumentation. Mit dieser Sichtweise trifft sie einen wunden Punkt, der über ihren persönlichen Fall hinausgeht. Dass der Name Würdig in ihrer Biografie dennoch keinen negativen Platz einnimmt, betont Charlotte im Interview mit RTL ausdrücklich: "Ich lege den Namen nicht im Groll ab. (...) Mein Ex-Mann nennt sich ja auch Sido und nicht Paul Würdig, und trotzdem gehört er zu unserer Familie dazu."

Charlotte macht keinen Hehl daraus, dass sie Engelhardt schlicht mag – als Klang, als Identität, als das, womit sie aufgewachsen ist. "Jetzt, wo ich wieder komplett in meinen Job eintauche, hatte ich Lust, wieder Engelhardt zu heißen", sagt sie. Gleichzeitig schwingt in dieser Entscheidung auch ein familiärer Gedanke mit: Ihr Vater hat zwei Töchter, keinen Sohn – der Name Engelhardt würde in der nächsten Generation nicht weitergetragen werden. Für Charlotte ist die Rückkehr zu diesem Namen deshalb auch eine Art Würdigung ihrer Herkunft. Und noch etwas ist ihr wichtig klarzustellen: Die Entscheidung bedeutet keine nachträgliche Abwertung der gemeinsamen Zeit mit Sido. "Man kann trotzdem Würdig geschieden sein, auch wenn man wieder seinen Mädchennamen trägt", sagt Charlotte.

Charlotte Engelhardt beim Screening von "Bad Boyfriends" im Bootshaus Köln, Juni 2026
Imago
Charlotte Engelhardt beim Screening von "Bad Boyfriends" im Bootshaus Köln, Juni 2026
Calvin Kleinen und Charlotte Würdig, Moderatoren von "Bad Boyfriends"
RTL / Markus Hertrich
Calvin Kleinen und Charlotte Würdig, Moderatoren von "Bad Boyfriends"
Charlotte und Paul Würdig
Kammerer,Bernd, ActionPress
Charlotte und Paul Würdig
Wie findet ihr das Timing: pünktlich zum Show-Start wieder Engelhardt zu heißen?