Ex-Siegerin Anja Polzer analysiert Bachelors-Finalistinnen
Anja Polzer (42) thematisiert die aktuelle Staffel von Die Bachelors. Die Gewinnerin von Der Bachelor im Jahr 2012 hat jetzt gegenüber Bunte ihre Einschätzung zu Tim Reitz, Sebastian Paul und einigen Kandidatinnen geteilt und verraten, worauf sie kurz vor dem Finale besonders achtet. Statt sich nur von Rosen, Dates oder großen TV-Momenten leiten zu lassen, beobachtet Anja vor allem die kleinen Gesten zwischen den Beteiligten. In ihrer Analyse erklärt die Realitybekanntheit, dass sie inzwischen deutlich mehr Herz in der Staffel sieht, als sie nach dem eher verhaltenen Start zunächst erwartet hatte: "Nicht, weil alles lauter, dramatischer oder künstlich aufgeblasener wirkt, sondern weil ich selten so viel echte Offenheit in diesem Format gespürt habe." Vor allem die Art der beiden Rosenkavaliere und die Dynamik mit den Frauen scheinen sie mittlerweile überzeugt zu haben.
Wie Anja schildert, sind für sie nicht die offensichtlichen Entscheidungen ausschlaggebend, sondern Blickkontakte, verletzte Reaktionen und die Frage, wer echtes Interesse zeigt: "Ich habe sowohl bei Tim und Sebastian als auch bei vielen Kandidatinnen das Gefühl, dass sie sich wirklich auf dieses Experiment einlassen wollen. Nicht nur für die Sendezeit, nicht nur für die Storyline, sondern mit einer echten Offenheit dafür, dass da vielleicht tatsächlich etwas entstehen könnte." Besonders Tim hebt sie hervor, weil er aus ihrer Sicht Verletzlichkeit zeigt: "Dass er offen darüber spricht, betrogen worden zu sein, finde ich stark, gerade weil Männer über solche Erfahrungen oft viel seltener sprechen." Auch Sebastian nimmt die Unternehmerin als emotional wahr: "Wenn jemand merkt, dass seine Gefühle für eine Frau so stark werden, dass er nicht einfach weitermachen kann, als wäre nichts, dann zeigt das für mich ebenfalls Charakter."
Bei den Frauen hat es ihr vor allem Vivi angetan. "Was sie für mich spannend macht, ist ihre Art. Sie wirkt nicht überdreht, nicht berechnend und nicht so, als müsste sie in jeder Szene beweisen, dass sie die Hauptrolle verdient", behauptet sie. Bei Kim sei sie sich dagegen bisher nicht ganz sicher: "Manchmal wirkt sie sehr offen und interessiert, dann gibt es wieder Momente, in denen ich mich frage, ob sie vielleicht auch sehr genau weiß, wie dieses Spiel funktioniert." Auch bei Nadja achte sie inzwischen stärker auf Mimik, Timing und Zwischentöne. Anja erklärt: "Seit klar ist, wie stark Sebastian seine Aufmerksamkeit auf sie richtet, wirken manche ihrer Reaktionen auf mich nicht mehr ganz so unbeschwert wie am Anfang."













