Show-Abbruch: Das steht in Verträgen der Bachelors-Männer
Sebastian Paul hat als erster Bachelor in der Geschichte der RTL-Kuppelshow Die Bachelors die Sendung vorzeitig abgebrochen – und das aus einem romantischen Grund: Er entschied sich schon vor dem eigentlichen Finale für seine Favoritin Nadja und schickte alle anderen Kandidatinnen nach Hause. Was wie ein großes TV-Liebesmärchen wirkte, hat sich inzwischen in Luft aufgelöst. Nur wenige Monate nach dem Ende der Dreharbeiten erhebt Nadja schwere Vorwürfe gegen den 33-Jährigen. Unter anderem behauptet die 28-Jährige, sie habe einen Raum nicht ohne Kuss betreten oder verlassen dürfen und sich zunehmend bedrängt gefühlt. Sebastian selbst wollte sich auf Anfrage des Blattes dazu nicht äußern. Bild hat nun einen Blick in die Vertragsunterlagen des Formats geworfen und erklärt, was dahintersteckt.
Demnach darf die Produktion dem Bachelor nicht vorschreiben, welche Kandidatin er wählt – genau das ermöglichte Sebastians ungewöhnlichen Schritt. Allerdings übernimmt der Sender keinerlei Garantie dafür, dass aus der TV-Romanze tatsächlich eine dauerhafte Beziehung wird. Während der Dreharbeiten gelten zudem strenge Regeln: kein eigenes Handy, keine privaten Nachrichten an Kandidatinnen über WhatsApp, Instagram oder andere Messenger. Auch nach dem Finale ist nicht alles vorbei – bis zur Ausstrahlung des Wiedersehens muss der Bachelor seinen Beziehungsstatus geheim halten und darf keine Medienanfragen beantworten. Der Vertrag verbietet außerdem ausdrücklich sexuelle Belästigung sowie diskriminierende Äußerungen. Fühlt sich eine Kandidatin belästigt, ist sie dem Regelwerk zufolge verpflichtet, dies der Produktion zu melden. Bei Verstößen gegen bestimmte Vertragsregeln drohen Strafen ab rund 5.000 Euro.
Nachdem Nadja Sebastian in der Wiedersehensshow schwere Vorwürfe gemacht hatte, meldete sich der Sportler auf Instagram zu Wort. In einem langen Statement schilderte er in einem Video seine Sicht auf das, was nach den Dreharbeiten zwischen ihm und Nadja passiert sein soll. Dabei machte er klar, dass die beiden mittlerweile getrennt sind und die Ereignisse unterschiedlich wahrnehmen. "Vorab möchte ich eine Sache sagen: Jeder hat seine eigene Wahrheit. Jeder sieht die Welt immer nur durch seine eigene Brille – und ich auch. Ich sehe die Welt durch meine Brille", sagte Sebastian.












