

Nach WM-Aus meidet Nagelsmann den Trubel am Flughafen
Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist Bundestrainer Julian Nagelsmann gemeinsam mit seiner Frau Lena und seiner Mutter Burgi nach Deutschland zurückgekehrt. Die Ankunft am Münchner Flughafen verlief laut Bunte alles andere als feierlich: Bei Regen landete der 38-Jährige mit Flug LH429 als gewöhnlicher Reisender. Fans waren keine vor Ort. Statt sich den rund einem Dutzend wartender Journalisten zu stellen, ging Julian wortlos an ihnen vorbei und verließ das Flughafengebäude durch einen Hinterausgang.
Schon beim Abflug in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hatte sich der Trainer möglichst unauffällig gehalten und sich dort weitgehend unbeachtet eingecheckt – bekleidet mit rosa Turnschuhen und dunkler Sonnenbrille. Mit ihm an Bord waren auch die Bayern-Spieler Jamal Musiala (23) und Aleksandar Pavlovic, während DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) in den USA blieb, um sich eine Auszeit zu nehmen. Viele Mitspieler hatten sich in den sozialen Netzwerken ausführlich zum verpassten WM-Traum zu Wort gemeldet – anders als der Spielführer, der die erneute Pleite nach 2018 und 2022 offenbar zunächst für sich verarbeiten will.
Die Frage um Julians Zukunft als Bundestrainer ist nach dem Ausscheiden in der Zwischenrunde offen. Besonders lautstark forderte Ex-Weltmeister Mats Hummels (37) bei MagentaTV einen Trainerwechsel. Räumte der Sportler zwar ein, aufgrund seiner persönlichen Vorgeschichte mit Julian nicht unvoreingenommen zu sein, ließ er an seiner Einschätzung keinen Zweifel: "Wenn man die ganze Faktenlage gerade so sieht, würde ich sagen: Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern." Die Entscheidung liegt jedoch beim DFB-Chef Bernd Neuendorf, der sich eine gründliche Aufarbeitung angekündigt hat. Als möglicher Nachfolger ist bereits Jürgen Klopp (59) im Gespräch, der dem Posten des Bundestrainers Berichten zufolge nicht abgeneigt sein soll.











