Geht um seine Familie: Jürgen Klopp macht deutliche Ansage
Bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Bundestrainer in Frankfurt hat Jürgen Klopp (59) eine klare Grenze gezogen: Der 59-Jährige machte deutlich, dass er zwar jede fachliche Kritik an seiner Arbeit akzeptiert, Eingriffe in sein Privatleben aber nicht dulden wird. "Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg", sagte Jürgen laut BILD vor rund 80 anwesenden Pressevertretern. Sportliche Kritik hingegen sieht er als Teil des Jobs: "Kritisiert mich, wenn etwas nicht funktioniert. Ich bin gerne bereit, daran zu arbeiten. Es geht nur um die Sache."
Jürgen sprach auch darüber, was passieren würde, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert – und überraschte dabei mit einem ungewöhnlichen Angebot. "An dem Tag, an dem ihr das nicht mehr wollt, sagt ihr es. Und ich bin weg. Ohne Abfindung", betonte er. Auch den DFB schloss er dabei ausdrücklich mit ein: "Wenn der DFB sagt, der ist scheiße, bin ich weg." Zugleich machte er klar, welche persönliche Bedeutung die Aufgabe für ihn hat: "Jürgen Klopp hat keine Karriere nach der Nationalmannschaft. Das ist idealerweise das Highlight meiner Karriere."
Jürgen hatte zuletzt für Red Bull gearbeitet, bevor er das Amt des Bundestrainers übernahm. Er folgt damit auf Julian Nagelsmann (39), der nach dem WM-Debakel zurückgetreten war. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte die Wahl des Trainers kommentiert und erklärt, Jürgen sei "von Anfang an unser Wunschkandidat" gewesen. Der gebürtige Stuttgarter hatte als Vereinstrainer unter anderem den FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und den FC Liverpool betreut und ist Vater von zwei Kindern.









