Überraschende Wende: Jürgen Klopp schließt DFB-Job nicht aus
Deutschland ist bei der WM 2026 im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ausgeschieden – und schon kursiert ein prominenter Name als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38): Jürgen Klopp (59). Wie Sport1 aus dem Umfeld des 59-jährigen Erfolgstrainers erfahren haben will, sei er dem Amt des Bundestrainers gegenüber nicht abgeneigt und könne sich den Posten sehr gut vorstellen. Auch Transferexperte Fabrizio Romano berichtete, dass Jürgen Klopp eine Rückkehr ins Trainerbusiness grundsätzlich in Erwägung ziehen würde und sich ein offizielles Angebot des DFB zumindest anhören würde.
Öffentlich hielt sich Jürgen jedoch bedeckt. Als er unmittelbar nach dem Aus gegen Paraguay von Moderator Johannes B Kerner (61) auf den Job angesprochen wurde, antwortete der einstige Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool zurückhaltend: "Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Ich hatte die Situation schon selber als Trainer oft, dass ein großer Traum geplatzt ist. Ich verstehe, dass, wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der richtige Moment, um darüber zu sprechen, vor allem nicht mit mir", sagte er bei Sport1. Ein klares Dementi klingt tatsächlich anders. Derzeit ist Jürgen in seiner Rolle als TV-Experte noch vor Ort bei der WM und arbeitet parallel als "Head of Global Soccer" bei Red Bull.
Bevor die Personalie Jürgen Klopp überhaupt spruchreif werden könnte, müsste allerdings zunächst die Zukunft von Julian Nagelsmann geklärt sein. Der hatte nach dem bitteren Elfmeter-Aus unmissverständlich signalisiert, dass er weitermachen möchte – und ließ zuletzt keine Zweifel daran, dass ein freiwilliger Rücktritt für ihn nicht infrage kommt. Sportdirektor Rudi Völler (66) stellte sich ebenfalls hinter ihn und bezeichnete Julian weiterhin als den richtigen Trainer. Doch auch die DFB-Führung selbst steht unter Druck: Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig und Rudi Völler geraten zunehmend in die Kritik. Wie es beim deutschen Fußball weitergeht, dürfte sich wohl noch vor dem WM-Finale am 19. Juli entscheiden.











