Internat für George: Darum wählten Prinz William & Kate Eton

Internat für George: Darum wählten Prinz William & Kate Eton

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Prinz George (12) wechselt im September auf das Eton College in Windsor – und offenbar haben sich seine Eltern Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) die Entscheidung für das renommierte Internat nicht leicht gemacht. Laut Berichten besichtigten die beiden mehrere Schulen, bevor die Wahl schließlich auf Eton fiel. Bildungsberaterin Grace Moody-Stuart von der Schulplattform The Good Schools Guide schilderte dem Magazin Hello!, was bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben dürfte: Neben Geborgenheit und einem Umfeld, in dem George er selbst sein kann, war auch das Thema Sicherheit zentral – ohne dass der junge Prinz das Gefühl haben müsse, übermäßig aufzufallen.

Moody-Stuart hob dabei ausdrücklich das Engagement von William und Kate hervor. "Sie haben nicht einfach gesagt: 'Oh, ich war in Eton, also geht mein Sohn auch nach Eton' – so wie es viele Eton-Absolventen als Väter tun. Sie haben sich auch andere Optionen angesehen", erklärte sie. Ausschließlich Internate seien dabei im Blick gewesen – Tagesschulen habe das Paar offenbar nicht in Betracht gezogen. Das Eton College liegt zudem nur wenige Minuten vom Familienwohnsitz Forest Lodge entfernt, was bei der Wahl ebenfalls eine Rolle gespielt haben dürfte. Ein Schuljahr an dem Eliteinternat kostet rund 74.000 Euro. Derzeit besucht George noch gemeinsam mit seinen Geschwistern Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) die Lambrook School westlich von London.

Dass George auf das Eton College kommt, knüpft an eine royale Familientradition an: Sowohl William als auch Prinz Harry (41) absolvierten dort ihre Schulzeit. William hatte an der Schule sogar den Posten eines Präfekten inne, der mit Aufsichtspflichten gegenüber anderen Schülern verbunden ist. Zu den bekanntesten Absolventen der Schule zählen neben zahlreichen Royals auch die ehemaligen britischen Premierminister Boris Johnson (62) und David Cameron (59). Dass George den Umgang mit bekannten Persönlichkeiten gewohnt ist, zeigte sich übrigens schon früh: Als er 2016 den damaligen US-Präsidenten Barack Obama (64) empfing, erschien er – gerade einmal zwei Jahre alt – im Bademantel über dem Pyjama zum Treffen. Obama scherzte damals, der kleine Prinz habe damit gegen das Protokoll verstoßen. Bildungsexpertin Melanie Sanderson vom Good Schools Guide zeigte sich zuletzt gegenüber dem Magazin People überzeugt davon, dass George auf das Internatsleben bestens vorbereitet sei – dank seiner bisherigen Schulzeit an der Lambrook School und der Erfahrung seines Vaters.

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Ist Eton für Prinz George die beste Wahl?