Fortsetzung von "Barbie" hängt stark von Gagen ab
Mit dem Kinohit Barbie hat Margot Robbie (36) nicht nur ein Kulturphänomen mitgestaltet, sondern auch kräftig verdient: Für ihre Hauptrolle und ihre Arbeit als Produzentin soll sie insgesamt rund 43,2 Millionen Euro erhalten haben. Der Film spielte weltweit mehr als 1,2 Milliarden Euro ein. Umso überraschender sind die Nachrichten, die nun zur geplanten Fortsetzung die Runde machen: Diese droht an den Gehaltsverhandlungen zu scheitern, die zwischen Warner Bros. und den wichtigsten Beteiligten seit Monaten laufen. Neben Margot soll auch ihr Ken-Darsteller Ryan Gosling (45) eine hohe Summe fordern – für seine Rückkehr sollen laut Daily Mail mehr als 17 Millionen Euro im Gespräch sein. Laut den Berichten verweigert das Studio bislang die ausgehandelten Zahlungen an Margot, Ryan und weitere zentrale Darsteller. Zusätzlich tickt die Uhr: Eine Einigung über "Barbie 2" müsse vor Dezember 2026 stehen, bevor die Filmrechte an den Spielzeughersteller Mattel zurückfallen.
In den drei Jahren seit dem Kinostart soll Warner Bros. dem Kreativteam mehr als sechs lukrative Angebote gemacht haben – abgelehnt wurden demnach alle. Andere Quellen relativieren allerdings, dass die einzelnen Offerten für sich betrachtet nicht so außergewöhnlich hoch seien, wie es die zusammengerechnete Summe vermuten lasse. Vorgesehen waren laut Daily Mail höhere Vorauszahlungen sowie Gewinnbeteiligungen für die Hauptdarsteller, sobald die Fortsetzung ein bestimmtes Einspielergebnis erreicht. Warner Bros. Discovery-Chef David Zaslav soll die Konditionen jedoch als zu großzügig eingestuft und nicht freigegeben haben. Die Studiochefs Pam Abdy und Michael De Luca äußerten sich zu der verhärteten Lage: "Wir haben eine Rechtevereinbarung mit Mattel und eine Reihe großer Angebote gemacht, um die Verträge für den nächsten "Barbie"-Film abzuschließen. Leider konnten wir bislang keine Einigung erzielen."
Dabei klang vor rund elf Monaten noch alles anders. In einem Gespräch hatte Margot erklärt, dass damals keine Fortsetzung geplant gewesen sei – der erste "Barbie"-Film habe für sie bereits sein volles Potenzial ausgeschöpft. Inzwischen sollen Regisseurin Greta Gerwig (43) und ihr Partner Noah Baumbach (56), die für das Drehbuch des ersten Teils eine Oscarnominierung erhielten, konkrete Vorbereitungen für einen zweiten Teil treffen. Laut der New York Times hat Greta bereits eine Idee für "Barbie 2", will diese aber erst preisgeben, wenn die vertragliche Einigung steht. Dass sie ihre Pläne lieber für sich behält, hatte die Filmemacherin schon 2023 bei einer Veranstaltung der Writers Guild of America West erläutert: Sie teile Ideen ungern zu früh, weil das aus ihrer Sicht dem späteren Projekt schaden könne.











