James Cameron verrät: Was nach "Avatar 5" kommen könnte
James Cameron (71) denkt bereits an die Zeit nach seinen letzten großen Blockbustern. Der Regisseur, der aktuell noch Avatar 4 und "Avatar 5" plant, sammelt schon jetzt Ideen für Geschichten, die den Schlusspunkt seiner jahrzehntelangen Laufbahn setzen könnten. In einem Interview anlässlich des Governor General's Prize, das auf dem offiziellen YouTube-Kanal veröffentlicht wurde und mit dem der Kanadier für sein Lebenswerk geehrt wurde, machte er deutlich, dass noch längst nichts feststeht. Welche Projekte er selbst inszeniert und bei welchen er nur als Autor oder Produzent an der Seite anderer Filmschaffender mitwirkt, sei völlig offen. Auch die Frage, wann genau er sich aus dem Filmgeschäft zurückzieht, kann er nicht beantworten. "Ich habe noch keine Entscheidungen getroffen. Ich befinde mich noch immer in der Übergangsphase, in der ich sozusagen den letzten Akt plane", erklärte er. "Und ich weiß nicht, ob dieser letzte Akt ein Jahr oder 20 Jahre dauern wird."
Seit 2005 arbeitet der Filmemacher aktiv am "Avatar"-Universum, rechnet man frühe Treatments und Konzepte hinzu, beschäftigt ihn Pandora sogar schon seit mehr als drei Jahrzehnten. Mindestens zwei weitere Teile sollen die Science-Fiction-Reihe nun zu einem Abschluss bringen: "Avatar 5" ist für den 19. Dezember 2031 in den deutschen Kinos angekündigt – wenige Monate nach James' 77. Geburtstag. Was danach kommt, wägt er derzeit ab. Ihm gehe es vor allem darum, welche Stoffe ihm persönlich am Herzen liegen und welche Botschaften sie transportieren. "Das ist die entscheidende Frage für mich. Das 'Avatar'-Universum hält sein Momentum seit nunmehr 21 Jahren, seit wir 2005 damit begonnen hatten. Es ist seither gewissermaßen ununterbrochen am Laufen", erläuterte er im selben Interview. "An diesem Punkt betrachte ich die Gesamtsituation und frage mich: 'Welche anderen Geschichten möchte ich erzählen? Wie viele davon muss ich selbst inszenieren?'"
Bekannt wurde der Regisseur allerdings lange vor Pandora: Mit den ersten beiden "Terminator"-Filmen, "Aliens – Die Rückkehr" und "Titanic" prägte er das Hollywoodkino über Jahre hinweg. Auch innerhalb der "Avatar"-Saga probierte er zuletzt neue Wege aus. In "Avatar: Fire and Ash" wanderte die Erzählperspektive von Jake Sully, gespielt von Sam Worthington (50), zu dessen Sohn Lo'ak, den Britain Dalton verkörpert. Abseits der eigenen Regiearbeiten war James zudem immer wieder als Produzent tätig – unter anderem bei den Science-Fiction-Filmen "Terminator: Dark Fate" und "Alita: Battle Angel" sowie bei mehreren Dokumentarfilmen. Für den offenen Ausklang seiner Karriere stehen ihm damit auch hinter der Kamera verschiedene Möglichkeiten offen.










