Schmerzen: Durek Verrett kämpft nach Nierentransplantation
Für Durek Verrett (51) fiel die Genesung nach seiner Nierentransplantation ausgerechnet mit einer schweren Zeit für die norwegische Königsfamilie zusammen. Weniger als zwei Wochen nach dem Eingriff machte sich der Schamane auf den Weg nach Oslo, um an der Beerdigung von König Harald V. (†89) teilzunehmen. Trotz starker Schmerzen wollte er Märtha Louise (55) und seine Familie in der Trauer nicht allein lassen. Im Gespräch mit Dagbladet berichtet er nun, wie viel Kraft ihn der Besuch während seiner noch laufenden Erholung kostete. "Es war eine Herausforderung, mich dazu zu zwingen, bei der Beerdigung dabei zu sein und gleichzeitig meinen Körper wieder aufzutrainieren - während ich starke Schmerzen hatte", erklärte er. Fernzubleiben kam für ihn trotzdem nicht infrage: "Aber ich hätte es niemals versäumen können, in dieser Zeit bei meiner Familie zu sein."
Die Nierentransplantation hat Durek Verrett zwar erfolgreich überstanden, doch Entwarnung gibt es für den Schamanen noch nicht. Gegenüber dem Newsportal sagte er über seinen derzeitigen Gesundheitszustand: "Die Ärzte sagen, dass es gut läuft, dass ich aber noch nicht ganz außer Gefahr bin." Die Zeit vor dem Eingriff habe ihn körperlich und psychisch enorm gefordert. Umso größer ist seine Dankbarkeit für die neue Niere. Gleichzeitig weiß er, dass er jetzt nichts überstürzen darf und die vollständige Genesung noch Zeit brauchen wird. Einen besonderen Dank richtet er an den Menschen, der ihm das Organ gespendet hat. Ohne dessen Entscheidung wäre seine Situation eine völlig andere. Vorerst stehen für Durek deshalb vor allem Schonung und regelmäßige medizinische Kontrollen auf dem Programm.
Gerade in der Zeit nach der Transplantation ist Märtha Louise für Durek Verrett eine wichtige Stütze. Für den Schamanen ist die Unterstützung seiner Frau besonders wertvoll, denn er kennt den schwierigen Weg nach einer Nierentransplantation bereits: Schon 2012 erhielt er eine Spenderniere von seiner Schwester. Das Organ versagte jedoch später, woraufhin für Durek eine lange Phase des Wartens auf eine neue Niere begann. Die Belastung war dabei nicht nur körperlich, sondern setzte ihm nach eigenen Angaben auch emotional zu. Die Ungewissheit über einen passenden Spender bestimmte seinen Alltag über längere Zeit. Nach dem erfolgreichen zweiten Eingriff konzentriert sich Durek nun gemeinsam mit Märtha Louise auf seine schrittweise Genesung.

























