Nach Shitstorm: Medfluencerin Alina musste ins Krankenhaus
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Nach Shitstorm: Medfluencerin Alina musste ins Krankenhaus

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Nach wochenlanger Funkstille gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen von Alina Walbrun. Die Medfluencerin, die im Netz vor allem als Doc Alina bekannt ist, hat sich jetzt in ihrer Instagram-Story an ihre Community gewandt. Darin schildert sie, wie sehr ihr der heftige Shitstorm zugesetzt hat, der nach der Fake-Krankheits-Aktion von Marvin Wildhage (30) über sie hereingebrochen war. Die vergangenen Wochen hätten sie an ihre persönlichen Grenzen gebracht – und zwischenzeitlich sogar ins Krankenhaus. Ihre Gesundheit und die Menschen in ihrem Umfeld stünden derzeit an erster Stelle, betont sie. An der öffentlichen Debatte um ihre Person will sich die Influencerin vorerst nicht beteiligen. Stattdessen kündigt sie an, sich erst dann ausführlicher zu äußern, wenn sie sich bereit dafür fühlt. "Hallo Mäuse. Ich wollte mich mal bei euch melden, weil ich weiß, wie viele von euch mich hier täglich begleiten und sich die Zeit nehmen, mir liebe Nachrichten zu schicken. Dafür bin ich unglaublich dankbar", beginnt Alina ihr Statement.

Weiter schreibt sie: "Die vergangenen Wochen haben mich an meine persönlichen Grenzen gebracht und mich zwischenzeitlich auch ins Krankenhaus geführt. Deshalb stehen meine Gesundheit und die Menschen um mich gerade an erster Stelle." Ihr sei bewusst, dass momentan viele Unwahrheiten über sie verbreitet würden, dennoch halte sie sich aus der Diskussion heraus: "Ich melde mich, sobald ich bereit bin. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür." Nähere Angaben zu ihrem Gesundheitszustand, zum Zeitpunkt des Klinikaufenthalts oder dessen Dauer macht sie nicht. Auslöser der Kritik war eine Aktion des Comedians und YouTubers Marvin: Er hatte ihr eine frei erfundene Krankheit präsentiert, über die sie anschließend vor ihren Followern sprach. Laut Marvin ergänzte sie dabei sogar noch weitere Informationen. Nach dem Beginn des Shitstorms entschuldigte sich die Social-Media-Bekanntheit und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.

Für seinen Test hatte Marvin die Diagnose "Postvirale Nasale Hypersensibilität", kurz PVNH, erfunden. Im Namen einer ebenfalls fiktiven Pharmafirma kontaktierte er anschließend Influencer für eine vermeintliche Werbekooperation. Alina ging auf das Angebot ein und erweckte in ihrem Beitrag den Eindruck, ihr sei der Krankheitsbegriff aus dem Medizinstudium geläufig. Alina hatte ihren Fehler im Fall der erfundenen Krankheit bereits eingeräumt. Gegenüber Bild sagte sie: "Den konkreten Krankheitsbegriff habe ich nicht ausreichend überprüft und später so darüber gesprochen, als sei er mir aus dem Studium bekannt gewesen. Das war falsch und irreführend." Sie erklärte außerdem: "Ich habe mich zu sehr auf das professionell wirkende Auftreten der vermeintlichen Firma und die medizinisch plausiblen Symptome verlassen." Und sie stellte klar: Für ihren Fehltritt gebe es "keine gute Rechtfertigung".

Alina Walbrun, Influencerin
Instagram / alina.walbrun
Alina Walbrun, Influencerin
Marvin Wildhage beim YOUTUBE FESTIVAL in der Arena Berlin am 28.08.2025
Imago
Marvin Wildhage beim YOUTUBE FESTIVAL in der Arena Berlin am 28.08.2025
Influencerin Alina Walbrun, Juli 2025
Instagram / alina.walbrun
Influencerin Alina Walbrun, Juli 2025
Wie findet ihr Alinas Entscheidung, sich nach dem Shitstorm erst mal rauszuhalten?
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