

Marvin Wildhages Fake-Krankheit: Influencerin meldet sich
Nachdem der Berliner Social-Media-Star Marvin Wildhage (30) in einem Experiment eine Medizin-Influencerin und Ärztin mit einer frei erfundenen Nasenkrankheit hereingelegt hat, meldet sich die Betroffene nun zu Wort. In ihrer Instagram-Story räumt Alina Walbrun ein, auf den Prank hereingefallen zu sein, und erklärt gegenüber ihren Followern, wie es dazu kommen konnte. Dabei kündigt sie an, Marvin zu bitten, die vertraglich vereinbarte Gage in Höhe von 3.800 Euro an "Ärzte ohne Grenzen" zu spenden – und zusätzlich noch einmal den gleichen Betrag draufzulegen. "Denn die machen einen unfassbaren Job in Krisengebieten in 70 Ländern", lobt sie die Organisation.
In ihrem Statement erklärt Alina: "Ich wurde Teil einer konstruierten Kampagne, bei der eine fiktive Pharmafirma über eine Fake-Website einen erfundenen Krankheitsbegriff lancierte, um zu testen, ob und wie Mediziner beziehungsweise Content Creator darauf reinfallen. Und was soll ich sagen? Ich bin darauf reingefallen." Sie betont, dass sie zwar den erfundenen Namen der Krankheit ungeprüft übernommen habe, die beschriebenen Symptome jedoch tatsächlich "als hyperreaktive Rhinopathie beziehungsweise auch postvirale Hyperreaktivität" aus ihrem Studium kenne. "Ich werde daraus lernen", verspricht sie ihren Fans und zeigt sich im Nachhinein selbstkritisch: "Ich hätte gründlicher sein müssen. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Und alle, deren Vertrauen ich enttäuscht habe, bitte ich um Verzeihung." Dennoch stellt sie klar, dass sie eine zusätzlich angebotene Kooperation mit dem Schein-Pharmaunternehmen abgelehnt habe.
Marvins Experiment hatte eine klare Botschaft: Er wollte aufdecken, ob sich Mediziner in den sozialen Netzwerken auf unlautere Weise bereichern. Für seinen Prank erschuf er nicht nur eine absurde Krankheit mit anschwellender Nase – eine augenzwinkernde Anspielung auf Pinocchio und dessen wachsende Nase beim Lügen –, sondern auch ein komplettes Schein-Pharmaunternehmen inklusive Website, auf der er versteckte Hinweise auf den Fake platziert hatte. Trotzdem fand er Alina als bereitwillige Influencerin, die für die erfundene Kampagne warb.







