Zwangsräumung droht: Patricia Blanco ist insolvent
Zwangsräumung droht: Patricia Blanco ist insolventInstagram / patriciablancoofficialZur Bildergalerie

Zwangsräumung droht: Patricia Blanco ist insolvent

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Patricia Blanco (54) muss um ihr Zuhause bangen: Am Montag stand der Realitystar vor dem Amtsgericht, um den Verbleib in ihrer Wohnung in einem modernen Neubau im schleswig-holsteinischen Reinbek zu erstreiten. Ihr Vermieter Marius M. hatte den Mietvertrag wegen hoher Rückstände gekündigt und anschließend Räumungsklage eingereicht. Wie Bild berichtet, sollen sich zeitweise rund 15.000 Euro an Mietschulden angesammelt haben. Auch nach einer späteren Zahlung stehen demnach noch 9.710 Euro offen. Für einen Paukenschlag sorgte während des Gerichtstermins Patricias Rechtsanwalt Christian Abel: Er gab bekannt, dass er bereits am Sonntag einen Insolvenzantrag für seine Mandantin gestellt habe. Damit droht der Wahl-Norddeutschen nicht nur der Verlust ihrer vier Wände, sondern auch die finanzielle Pleite. Eine Lösung, mit der Mieterin und Vermieter leben können, gab es an diesem Verhandlungstag jedenfalls nicht.

Seit Juni 2023 lebt Patricia in der Anlage – und schon 2024 gab es Ärger. Damals kündigte der Vermieter wegen aufgelaufener Rückstände, ließ sie nach einer Zahlung aber weiter in der Wohnung bleiben. Weil erneut Schulden entstanden, folgte am 4. Februar 2026 die zweite Kündigung, am 25. März reichte Marius M. schließlich die Räumungsklage beim Amtsgericht ein. "Wir sind hier, um uns gütlich zu einigen", erklärte Abel das Ziel des Verfahrens. Die Zahlungsprobleme führte der Jurist vor allem auf die Behörden zurück: Seine Mandantin habe im Februar 2026 Grundsicherung beantragt, das Jobcenter habe ursprünglich versprochen, die ausstehende Miete zu übernehmen. Doch das Geld sei bisher noch nicht angekommen. Der Vermieter will darauf nicht länger warten. "Bei mir ist das Vertrauen komplett weg. Ich möchte das Mietverhältnis nicht weiterführen", stellte er vor Gericht klar.

Die Fronten blieben verhärtet: Patricia gab an, die zweite Kündigung gar nicht erhalten zu haben. Auch die Zusicherung ihres Anwalts "Diese Fehler passieren nicht noch mal" führte zu keiner Einigung. Nun haben beide Seiten bis Anfang Oktober Zeit, sich zum Insolvenzantrag zu äußern. Fortgesetzt werden soll die Verhandlung laut Bild am 8. Oktober 2026. Bei diesem Termin könnte dann ein Urteil über die Räumungsklage fallen – und damit auch darüber, ob die Blondine, die derzeit auf Leistungen des Jobcenters angewiesen ist, ihre Wohnung räumen muss. Für die Tochter von Roberto Blanco (89) bedeutet der Rechtsstreit einen deutlichen Einschnitt. In der Vergangenheit pflegte die Realitybekanntheit Kontakte zu wohlhabenden Freunden, aktuell muss sie ihren Kampf um die eigenen vier Wände allein führen.

Patricia Blanco, TV-Bekanntheit
Instagram / patriciablancoofficial
Patricia Blanco, TV-Bekanntheit
Patricia Blanco, "Villa der Versuchung"-Teilnehmerin
Joyn / Michael de Boer
Patricia Blanco, "Villa der Versuchung"-Teilnehmerin
Collage: Patricia Blanco und Roberto Blanco
RTL / Benno Kraehahn, Getty Images
Collage: Patricia Blanco und Roberto Blanco
Sollte der Vermieter Patricia trotz offener Miete noch eine letzte Chance geben?